Sonne lockt an die frische Luft

Überblick zur Saisonvorbereitung

Mit Sonne pur und Temperaturen bis zu 25 Grad Celsius startet Haltern am Wochenende (7. und 8. Mai) in die Freiluftsaison. Die Freibäder sind zwar noch geschlossen, doch wer sich eine Abkühlung verschaffen möchte, kann zum Strandbad oder Silbersee II fahren.

HALTERN

, 06.05.2016, 14:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die DLRG ist auf die Besucher vorbereitet. (Archiv) Steffe

Die DLRG ist auf die Besucher vorbereitet. (Archiv) Steffe

"Allerdings ist der Sprung ins Wasser noch was für Hartgesottene. Aktuell haben wir eine Wassertemperatur von etwa 12 Grad", sagt Jochen Dynak von der Seegesellschaft, die das Seebad am Südufer des Stausees betreibt. "Bei uns kann man jedoch auch hervorragend entspannen und einfach nur den herrlichen Ausblick genießen", fügt er hinzu. Wegen steigender Kosten werden die Preise in diesem Jahr um einen Euro angehoben. Erwachsene zahlen 5 Euro (Kinder und Jugendliche 3,50 Euro). Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren haben freien Eintritt.

Stabile Preise

Ein anderer beliebter Halterner Strand liegt am Silbersee II. An schönen Sommertagen findet sich hier das halbe Ruhrgebiet zum Sonnenbaden und Schwimmen ein. "Mit einem großen Ansturm wie an heißen Sommertagen rechnen wir noch nicht", sagt Dr. Eberhard Geisler von der Betreibergesellschaft. Die Preise bleiben stabil. "Wir haben das Wegesystem für Rettungsfahrzeuge verbessert. Außerdem gibt es im Wasser eine neue Bojenkette, die Helfer der DLRG angebracht haben", so Geisler. Zwei Euro pro Person und pro Fahrzeug werden auch in dieser Saison verlangt. Das Restaurant "Treibsand" bleibt aufgrund einer Hochzeit am Samstag geschlossen.

"Hoch motiviert"

Bei der DLRG-Ortsgruppe Haltern fühlt man sich für die kommende Hochsaison bestens gerüstet. Sprecher Henning Flecht: "Wir haben den Winter für Lehrgänge genutzt, sind hoch motiviert und voller Vorfreude." Schnittwunden und Wespenstiche gehörten zum Alltagsgeschäft der 70 Einsatzkräfte, die der Ortsgruppe aktuell zur Verfügung stehen.

Im vergangenen Jahr hatte es in Deutschland deutlich mehr Badetote gegeben als 2014. Besonders die hohe Zahl der ertrunkenen Flüchtlinge, die oftmals gar nicht oder nur schlecht schwimmen können, bereitet der DLRG erhebliche Sorgen. Die Reaktion der DLRG war die kurzfristige Übersetzung der Baderegeln in über 25 Sprachen. "Auch wir sind für dieses Thema sensibilisiert", sagt Henning Flecht.

Mehr Beamte in Haltern

Die Polizei rechnet nicht mit einem Ansturm von Besuchern. Sollten dennoch Verkehrsprobleme auftreten, seien die Beamten durch die ohnehin erhöhte Präsenz durch die geplanten Verkehrskontrollen für alle Eventualitäten gerüstet, so Polizeisprecherin Ramona Hörst.

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