Sonnnenkraft auf ehemaliger Müllhalde

Solarpark

DÜLMEN Die Stadt setzt auf regenerative Energien und nachhaltigen Klimaschutz: In Kürze wird auf dem Gelände der ehemaligen Deponie „An der Lehmkuhle“ die größte und leistungsstärkste Freiflächen-Photovoltaikanlage Nordrhein-Westfalens entstehen.

von Halterner Zeitung

, 16.06.2009, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sonnnenkraft auf ehemaliger Müllhalde

Spätestens am 1. September soll der Solarpark Dülmen „ans Netz“ gehen. Bis dahin werden auf der 7,5 ha großen Fläche insgesamt 8280 Photovoltaik-Module auf 138 Modultischen installiert. Die Anlage bringt es auf eine Spitzenleistung von 1,5 Megawatt und ermöglicht so eine jährliche Stromgewinnung von rund 1,3 Millionen Kilowattstunden. „Dies entspricht einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von circa 350 Vier-Personen-Haushalten“, so Patrick Marx. Der gewonnene Strom wird direkt in das Versorgungsnetz der Stadtwerke Dülmen eingespeist. „Durch die Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht ergibt sich eine jährliche Minderung der Kohlendioxidbelastung der Umwelt von rund 1000 Tonnen“, sagte Stefan Elting.

Auch interessierte Bürger sollen sich künftig am Solarpark beteiligen können. Die Stadtwerke bringen sich dafür mit einer festen Einlage ein. Wie genau die Dülmener „Solaraktie“ dann aussehen kann, wird derzeit erarbeitet. Geplant ist außerdem die Einrichtung eines Info-Points am Solarpark, an dem sich interessierte Besucher über die Funktionsweise und Leistung der Photovoltaik-Anlage sowie über das Thema erneuerbare Energien informieren können.

Lesen Sie jetzt