Staatssekretär spricht im Halterner Rathaus über OGS

Offene Ganztagsschule

Am 20. Dezember wird das Thema Offene Ganztagsschule in Haltern verhandelt. Staatssekretär Mathias Richter (FDP) hat lange nicht auf Schreiben der Elterninitiative reagiert, jetzt stellt er sich den Fragen. Die Eltern wollen vor allem wissen: Wird die OGS unter der neuen Landesregierung flexibler?

Haltern

, 14.12.2017, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mathias Richter, FDP-Staatssekretär im Schulministerium (l.), und Ministerpräsident Armin Laschet.

Mathias Richter, FDP-Staatssekretär im Schulministerium (l.), und Ministerpräsident Armin Laschet. © picture alliance / Rolf Vennenbe

Mathias Richter (FDP), Staatssekretär im NRW-Schulministerium, kommt am 20. Dezember nach Haltern. Er wird dann mit Eltern und allen Interessierten über den künftigen Erlass zur Offenen Ganztagsschule sprechen. In einem Gespräch mit der Halterner Zeitung hatte der Politiker seine Bereitschaft zu einem Besuch in der Seestadt signalisiert. Denn von hier geht eine landesweite Initiative aus, die sich gegen eine verpflichtende OGS an fünf Tagen wendet und stattdessen einen flexiblen Besuch fordert.

Die FPD-Fraktion Haltern lud ihren Parteifreund Mathias Richter direkt nach Erscheinen des Artikels ein. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Ratssaal, Dr. Conrads-Straße 1. „Jeder ist dazu willkommen“, betont Fraktionschef Kai Surholt.

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Das Schulministerium bereitet derzeit einen neuen OGS-Erlass vor. Richter ist daran aktiv beteiligt und kann deshalb Informationen aus erster Hand geben. Ungeduldig warten Eltern auf eine neue Regelung des Offenen Ganztags. Mathias Richter betont aber: „Wir haben seit der Wahl keine Zeit verloren, sondern bereiten seit Übernahme der Regierungsgeschäfte den neuen Entwurf mit aller Sorgfalt vor.“ Dazu gehörten Gespräche mit den Trägern von Offenen Ganztagsschulen, Vertretern kommunaler Spitzenverbände und aller im Landtag vertretenen Parteien. Auch die Finanzierung spiele eine Rolle, wenn Qualität und Quantität stimmen sollten. „Wir müssen einen Kompromiss finden zwischen totaler Flexibilität und absoluter Gebundenheit“, sagt Mathias Richter.

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