Stadt Haltern hofft in Corona-Zeiten auf einen ruhigen Vatertag

13. Mai

Der Vatertag wird in Deutschland an Christi Himmelfahrt begangen. An diesem Tag ziehen traditionell Kleingruppen auch durch Haltern. Die Stadt Haltern bittet aber „um besonnenes Verhalten“.

Haltern

, 12.05.2021, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Traditionell ziehen Kleingruppen mit dem Bollerwagen durch Haltern (Symbolbild).

Traditionell ziehen Kleingruppen mit dem Bollerwagen durch Haltern (Symbolbild). © dpa

Wie auch schon am 1. Mai bittet die Stadtverwaltung um besonnenes Verhalten für den Feiertag am kommenden Donnerstag (13. Mai).

„Nach den positiven Erfahrungen des 1. Maifeiertages sind wir optimistisch, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch am Vatertag an die geltenden Corona-Bestimmungen halten werden“, sagt Bürgermeister Andreas Stegemann.

Verstärkte Kontrollen am Vatertag

Nichtsdestotrotz kündigt die Stadt an, dass die Mitglieder der Ordnungspartnerschaft verstärkt darauf achten werden, dass die Ansammlungs- und Kontaktverbote eingehalten werden. „Menschenansammlungen und Umzüge sind auch weiterhin nicht gestattet“, betont die Stadtverwaltung.

Verstöße werden mit Geldbußen geahndet. Die Stadtverwaltung wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern unter Einhaltung der Maßnahmen „eine schöne Zeit in ihren Familien und einen erholsamen Feiertag.“

1. Mai war ein ruhiger Tag für Polizei, Ordnungsamt und Security

Der 1. Mai verlief nach Auskunft der Stadt „entspannt und unproblematisch“. Polizei, Ordnungsamt und Security waren zwar im Einsatz, hatten aber einen „ruhigen Dienst“, so die Stadt Haltern.

Eine ursprünglich für den 1. Mai angemeldete Versammlung mit 300 Teilnehmenden rund um den See konnte im Vorfeld von der Stadtverwaltung erfolgreich abgewendet werden.

Versammlung wurde nicht durchgeführt

Von einer in Gelsenkirchen wohnhaften Vertreterin eines „Bündnisses für Freiheit“ wurde von 13 bis 18 Uhr ein Aufzug unter freiem Himmel gemäß Versammlungsgesetz mit dem Thema „Lebensfreude & Freiheit“ beantragt. Start und Ende sollte der Westuferpark sein. Der Aufzug sollte sich rund um den See bewegen.

Die Stadtverwaltung entschloss sich daraufhin, die Veranstaltung lediglich als ortsfeste Versammlung unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln zuzulassen. Daraufhin zog die Veranstalterin ihre Anmeldung zurück, da hierfür kein Konzept bestünde.

„Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut“

„Natürlich ist die Versammlungsfreiheit ein hohes Gut“, betont Bürgermeister Andreas Stegemann: „Allerdings wäre so eine Veranstaltung nicht nur aus Gründen des Infektionsschutzes bedenklich gewesen, sondern gerade in der geplanten Form für viele junge Menschen, die erneut auf ihren Umzug verzichtet haben, verständlicherweise schwer nachvollziehbar gewesen.“

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