Das Foto zeigt Neubebauung am Hennewiger Weg. © Jürgen Wolter
Neuer Bebauungsplan

Stadt Haltern regelt Bebauung zwischen Dahlienstraße und Sundernstege

Zwischen Dahlienstraße und Sundernstege entstehen neue Häuser. Die Stadt legt einen Bebauungsplan auf, damit Familien von der Dahlienstraße eine Chance auf Mehrgenerationen-Wohnen haben.

Familien aus Haltern, Sythen und Köln haben ein 5200 Quadratmeter großes Grundstück zwischen Dahlienstraße und Sundernstege gekauft, um es zu bebauen. Zwei Doppelhäuser sind fertig. Auf diesem Teil des Grundstücks – rund 1000 Quadratmeter – durfte nach Paragraf 34 des Baugesetzbuches gebaut werden. Die restliche Bebauung wird durch den neuen Bebauungsplan geregelt, der in Kürze ausgelegt wird. Er gilt auch für die Häuser an der Dahlienstraße, deren Gärten direkt an das neue Gebiet grenzen. Die Stadt gibt damit den Hausbesitzern die Gelegenheit zum Ausbau ihrer Immobilien zu Mehrgenerationenhäusern.

Die Politik stimmte zu, doch – wie Markus Ernst (CDU) betonte, unter einer Prämisse: „Wir betonen, dass wir keine Mehrfamilienhäuser möchten, sondern uns vielmehr in Anlehnung an die Bestandsbebauung in der Sundernstege und an der Dahlienstraße Einzel- und Doppelhäuser mit maximal zwei Geschossen wünschen.“ Durch die geplante Bebauung mit vier Mehrfamilienhäusern, so ergänzte Susanne Brächer (Die Grünen), die jeweils über eine Grundfläche von über 200 Quadratmetern plus Hof-, Stellplatz- und Wegeflächen sowie Nebenanlagen verfügen sollen, entstehe eine städtebauliche Dicht, die sich nicht an die umgebende Bestandsbebauung anlehne.

Erschließung erfolgt über den Hennewiger Weg

Die Investoren werden nach Auskunft der Bauverwaltung von einem Planungsbüro unterstützt, so entstanden acht Entwürfe für dieses ehemalige Garten- und Brachland. Das endgültige Konzept ist jetzt Grundlage des neuen Bebauungsplanes. Die Erschließung erfolgt in jedem Falle über den Hennewiger Weg.

Im Februar hatten die Investoren den Anwohnern gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung ihre ersten Ideen vorgestellt. Der Protest ließ damals nicht lange auf sich warten. Denn in der Siedlung ging die Sorge um, dass weiterhin – wie schon im Rahmen von Nachverdichtung geschehen – durch große Wohnkomplexe der Charakter des Umfeldes verloren gehe.

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Redaktion Haltern
Haltern am See ist für mich Heimat. Hier lebe ich gern und hier arbeite ich gern: Als Redakteurin interessieren mich die Menschen mit ihren spannenden Lebensgeschichten sowie ebenso das gesellschaftliche und politische Geschehen, das nicht nur um Haltern kreist, sondern vielfach auch weltwärts gerichtet ist.
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Elisabeth Schrief

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