Die Spazierwege am Nesberg werden gern genutzt. Hier entstehen rund 80 Baugrundstücke. © Glöckner
Neues Baugebiet

Stadt Haltern will Verfahren für Baugebiet Nesberg nicht aufhalten

Am Nesberg werden 5,7 Hektar Acker zu Bauland. Hier sollen Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Notwendige Änderungen beim Flächennutzungsplan sollen das Vorhaben nicht aufhalten.

Am Nesberg zwischen dem Altenwohnheim des Arbeiter-Samariter-Bundes und dem Eingang zum Sundern weist die Stadt rund 80 Baugrundstücke aus Entwickelt haben dieses Gebiet entlang der Sundernstraße die Flächenentwicklungsgesellschaft (FEG) Haltern sowie Architekt und Landschaftsplaner Robert Strauß aus Köln. Eine notwendige Einigung von 58 Grundstückseigentümern machte die Projektentwicklung an dieser Stelle schwierig.

Plan legt Art der Nutzung fest

Ein Flächennutzungsplan legt die allgemeine Art der Nutzung von Grundstücken zum Beispiel Landwirtschaft, Wohnbauflächen, Wasserflächen oder Wald im Stadtgebiet fest.

Ein Recht für den Grundstückseigentümer sein Grundstück zu bebauen, gewährt nicht der Flächennutzungsplan, sondern erst der daraus entwickelte Bebauungsplan.

Baubeginn könnte Ende des Jahres 2022 sein

Nun muss auf Anweisung der Bezirksregierung der Flächennutzungsplan geändert werden, da die dargestellte Wohnbaufläche die Grenzen dieses Planes leicht überschreitet. Es geht aber lediglich um eine Abrundung, wodurch nach Auskunft von Baudezernent Siegfried Schweigmann keine weiteren Bauplätze entstehen. Um das Verfahren insgesamt nicht aufzuhalten, wird die Änderung des Flächennutzungsplanes parallel mit der Bebauungsplan-Aufstellung durchgeführt. Die Pläne sollen in Kürze öffentlich ausgelegt werden.

So könnte die Aufteilung im Baugebiet Nesberg aussehen. Doch festgezurrt ist noch nichts. © Stadt Haltern © Stadt Haltern

Geplant sind auf dem Ackerland mit Blick auf die Stadtsilhouette Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser. Entstehen soll ein städtebaulich anspruchsvolles Wohngebiet. Die Nachfrage nach den Grundstücken, deren Bodenrichtwert bei 400 Euro liegt, ist jetzt schon sehr hoch. Baubeginn könnte Ende 2022 sein.

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Elisabeth Schrief