Stadt will Beteiligung erhöhen

Bootsgesellschaft in der Stadtmühlenbucht

Die Gaststätte "Kajüte" am Nordufer des Halterner Stausees bleibt vorerst erhalten. Der auslaufende Pachtvertrag wird wohl verlängert werden. "Das ist eine gute Nachricht für alle Halterner, die das tolle Ambiente und einmalige Flair dort zu schätzen wissen", meint Benno Schrief, Geschäftsführer der Bootshausgesellschaft.

HALTERN

, 20.06.2016, 17:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadt will Beteiligung erhöhen

Die Gaststätte "Zur Kajüte" am Nordufer des Halterner Stausees kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Die Stadt will aber ihre Beteiligung an der Bootshausgesellschaft Sebbel GmbH & Co. KG erhöhen. Ziel ist es, die Mehrheit der Anteile zu erhalten. Das hat der Rat am Donnerstag nach Informationen unserer Zeitung im nicht-öffentlichen Teil seiner Sitzung beschlossen. Bislang ist die Stadt an der Gesellschaft mit rund 33 Prozent beteiligt. Künftig, so der Plan, möchte die Stadt über 50 Prozent der Anteile besitzen. Sie wäre damit Mehrheitsgesellschafter.

Mit Stadt abstimmen

Die entsprechenden Vertragsänderungen müssen noch festgezurrt werden. "Aber ich freue mich über die Fortsetzung unserer über 80-jährigen Zusammenarbeit", sagt Benno Schrief, Geschäftsführer der Bootshausgesellschaft auf Anfrage unserer Zeitung. "Wir werden unsere Planungen wieder aufnehmen, uns künftig bei allen weiteren Schritten mit der Stadt als Mehrheitsgesellschafter abstimmen", so Schrief.

Neugestaltung

In der Öffentlichkeit hatte es Diskussionen und Gerüchte um eine Neugestaltung der Fläche gegeben, nachdem im Dezember 2013 eines der beiden Bootshäuser auf dem Areal einem Brand zum Opfer gefallen war. Über die Frage, wie ein erfolgreiches Konzept für die zukünftige Gestaltung der Fläche aussehen könnte, gingen die Meinungen zum Teil auseinander. Ein Wiederaufbau des abgebrannten Bootshauses ist bislang ausgeblieben. Eigentümer des Grundstücks ist die Stadt, die Bootshausgesellschaft Sebbel hat es seit 1932 gepachtet.

Neues Bootshaus

Laut Benno Schrief soll nun im ersten Schritt zeitnah ein neues Bootshaus errichtet werden. Es könnte, wenn alles klappt, im Sommer 2017 fertig sein. Dann, so Schrief, soll die weitere Gestaltung der Fläche abgestimmt werden. Die Stadt war gestern auf Anfrage zu keiner Stellungnahme bereit.

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