Bürgerbeteiligung

Städtebauliches Verkehrskonzept nimmt Fahrt auf – Bürger sind gefragt

Das Städtebauliche Verkehrskonzept in Haltern kommt langsam in Fahrt. Experten prüfen derzeit die Situation in der Innenstadt. Die Meinung der Bürger ist dabei noch bis zum 4. Januar gefragt.
Bei der Gestaltung des Verkehrskonzepts in der Halterner Innenstadt sollen die Bürger mitwirken.
Bei der Gestaltung des Verkehrskonzepts in der Halterner Innenstadt sollen die Bürger mitwirken. © www.blossey.eu

Das von der Verwaltung beauftragte Büro „Stadtverkehr“ hat im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (Isek) im August mit der Analyse der Verkehrssituation im Untersuchungsgebiet begonnen. Das hat die Verwaltung jetzt im Klimaausschuss erklärt.

Seit Ende August nehmen die Experten demnach das Gebiet Bahnhof, Schulzentrum, Innenstadt und Umfeld Sixtus-Hospital unter die Lupe. Anregungen der Bürger zum Verkehrskonzept auf diesen Flächen sind ausdrücklich erwünscht: Seit dem 5. Oktober wurde dazu eine interaktive Karte auf der Webseite der Stadt online gestellt. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf dem Thema Radverkehr liegen. Aber auch der Motorisierte Individualverkehr (MIV), der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und der Fußverkehr sollen in die gesamtstädtische Entwicklung einbezogen werden.

Wie der Fachbereichsleiter des Planungsamts, Ingo Stapperfenne, weiter mitteilte, wird die Öffentlichkeitsbeteiligung am 4. Januar 2021 enden.

Und so geht es weiter: In den Wintermonaten soll die Parkraumsituation in Haltern geprüft werden. Ab Mai 2021 stehen dann die vier Kernprojekte – Stadtpromenade/Holtwicker Straße/Koeppstraße, die Neugestaltung von Kardinal-von-Galen-Park und Kärntner Platz, die Radwege auf dem äußeren Innenstadtring und die Neuordnung des Verkehrs innerhalb der Innenstadt – im Fokus.

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