Stefan Glowacz erobert die Welt mit Fingerspitzen

Vortrag eines Bergsteigers

Er erobert die Welt mit den Fingerspitzen. Und mit unglaublicher Willenskraft. Stefan Glowacz nahm die Bergsteiger-Fans mit auf eine spannende und interessante Reise durch seine Expeditionen in den verschiedensten Gebirgen der Welt. Im „Nelke-Outdoor-Shop“ berichtete er über Erlebnisse, Erfolge, aber auch große Niederlagen.

HALTERN

von Von Florian Wilms

, 14.09.2012, 16:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stefan Glowacz nahm die Bergsteiger-Fans mit auf eine spannende und interessante Reise durch seine Expeditionen.

Stefan Glowacz nahm die Bergsteiger-Fans mit auf eine spannende und interessante Reise durch seine Expeditionen.

Ein Team aus Trägern, Koch und Fotograf stand dem 47-jährigen Expeditionsbergsteiger dabei zur Seite. Die Gaueschanka-Südwand kannte er bisher nur von Bildern. Als sich auf dem Weg zu diesem Ziel auf dem gegenüberliegenden Gebirgsabschnitt die Wolken öffneten rutschte ihm das Herz in die Hose. „Das war ein unbeschreiblich toller Moment. Wahnsinn“, kommentierte Glowacz das atemberaubende Foto. Doch die Tour verlief alles andere als nach Plan. Nach einem zweiwöchigen Versuch, weiter zu klettern, kam die bittere Erkenntnis vom Wetter-Guru, dass das Wetter nicht mehr mitspiele.

Die Expedition war gescheitert. Doch schnell fand sich daheim ein neues Abenteuer. Nach Venezuela, an ein Gebirge, das vor ihm noch keiner bestieg, sollte es diesmal gehen. Durch einen Urwald mit Vogelspinnen und giftigen Buschmeistern (Schlangen), die das Team hinter jedem Baum erwartete, kämpften sie sich mit erst skeptischen und distanzierten Einheimischen. Über den „Weg durch den Darm“, wie der Abenteurer die anspruchsvolle Strecke den „senkrechten“ Urwald hinauf taufte, gelangten sie schließlich in die Höhe und genossen traumhafte Ausblicke.

Doch auch diese Expedition scheiterte: Die Essensvorräte gingen aus, da sie mit dem Zeitplan deutlich hinterher hinkten. „Wir kommen wieder“, sagte der Bergsteiger und berichtete zunächst von der Expedition nach Canada, um anschließend Teil 2 des Neapel-Abenteuers zu erzählen. „Das ist eine super Sache. Schon von den Bildern bekomme ich fast Höhenangst“, sagte ein begeisterter Zuschauer.

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