Strandallee bekommt Autofahrer- und Fußgängerbrücke

Pläne der DB Netz AG

Die DB Netz AG hat ihre Zustimmung zum Baubeginn gegeben: Nun sollen drei Kreuzungspunkte an der Halterner Bahnlinie im kommenden Jahr beseitigt oder ersetzt werden.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 23.01.2011, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Eisenbahnüberführung soll die Strandallee erhalten. Im September starten die Bauarbeiten.

Eine Eisenbahnüberführung soll die Strandallee erhalten. Im September starten die Bauarbeiten.

Die Beseitigung der Kreuzungspunkte plante die Bahn bereits seit langem: Insgesamt werden die Maßnahmen 6,9 Millionen Euro kosten (die Stadt zahlt ein Drittel davon) und sollen 2013 beendet sein. Geklärt wurden in Gesprächen zwischen Stadt und Bahn der zeitliche Ablauf sowie die Frage, wie im Zuge der Brückenbaumaßnahmen Versorgungsleitungen umgelegt werden können. Los geht es bereits im Februar, wenn Bäume (vornehmlich Akazien) im Böschungs-Bereich der Strandallee gerodet werden, um Platz für die geplante Untertunnelung der Eisenbahn zu schaffen. Ab März legen die Stadtwerke Strom- und Gasleitungen im Bereich der Trasse um. Im Sommer sind die Gashochdruckleitungen von Thyssengas im Bereich der künftigen Brücken an der Strandallee sowie in Höhe der Gabelung Sixtusstraße/Zu den Mühlen dran.

Vor Ort wird im Herbst mit dem Bau der Stahlbetonrahmen für die beiden Brücken begonnen werden. Im zweiten Quartal 2012 sollen die Brücken dann „eingebaut“ werden – innerhalb weniger Tage. Für die anschließenden Straßenbauarbeiten ist die Bahn zuständig: Für 1,5 Millionen Euro wird die Strandallee ausgebaut sowie die Geh- und Radwege längs der Bahnstrecke zwischen Hullerner Straße und Stadtmühle sowie zwischen Westuferpark und Sixtusstraße. Die betroffenen Anwohner sollen laut Baudezernent Wolfgang Kiski stets über neue Entwicklungen informiert werden.

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