Sythener Treppenhaussingen war ein voller Erfolg

Gemeindezentrum

In Sythen gibt es eine neue Veranstaltung zum gemeinsamen Singen: Das erste Treppenhaussingen im Gemeindezentrum St. Joseph war für die Organisatoren ein voller Erfolg. Richtig voll war es bei der Premiere - wir waren mit der Videokamera dabei.

SYTHEN

von Von Mark Pillmann

, 29.03.2017, 10:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sythener Treppenhaussingen war ein voller Erfolg

Volles Haus im Pfarrheim. Das erste Sythener Treppenhaussingen überzeugte auf ganzer Linie.

Das hat allerdings nichts mit dem Treppenhaussingen des Singkreises gemein, erklärte Organisatorin Bärbel Farwick auf Anfrage: „Natürlich habe ich davon gehört und wie gut das Treppenhaussingen ankommt. Aber als mir die Idee gekommen ist, habe ich daran tatsächlich nicht gedacht. Ich hatte damals einen ‚Winter-Blues‘ und wollte irgendwas machen. Mir war die Akustik des Treppenhauses hier schon vorher aufgefallen und so kam ich auf die Idee.“

Auch im Freundeskreis stieß die Idee auf Zuspruch. „Paul Weidekamp hatte ich wegen der Musik gefragt. Er war sofort dabei. Und auch unser Küster sagte sofort zu, mitzuhelfen.“ Der Küster von St. Joseph Sythen, Ingo Lücke, ist im Dorf durch seine Gesangsstimme bekannt. Er führte als Vorsinger die Gäste im Gemeindezentrum an und stimmte sogar das eine oder andere Solo an.  

Bei den Gästen kam das Treppenhaussingen sehr gut an. So gut, dass einige der Gäste auf der Treppe selbst Platz nehmen mussten. In dem dadurch mehr als vollen Treppenhaus wurden so gemeinsam Schlager-, Volks- und Poplieder gesungen. Dargeboten wurden unter anderem „Tulpen aus Amsterdam“, „Kein schöner Land“ oder „La Paloma“ Die Einnahmen des Nachmittags – immerhin 220 Euro –, die sich aus dem Verkauf der Getränke ergaben, spendete das Organisationsteam an die „Bürgerstiftung Haltern“. Unter dem Motto „Halterner für Halterner“ engagiert sich der 2006 gegründete Verein für die Ärmsten der Stadt und organisiert so beispielsweise hochwertige Lehrmaterialien für Schüler, dessen Eltern sie sich sonst nicht leisten könnten.

Sicher ist für Bärbel Farwick, dass das Treppenhaussingen in Zukunft weitergeführt wird. „Es macht riesigen Spaß und kommt bei unseren Besuchern einfach super an. Natürlich machen wir damit weiter“, sagte die Organisatorin.Mark Pillmann

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