Trotz Regen: Weiter Waldbrandgefahr in Haltern

Stufe drei

Auch wenn am Wochenende partiell über drei Liter Regen pro Quadratmeter gefallen sind und es aktuell nicht mehr so heiß ist: Die Waldbrandgefahr bleibt bestehen. Darüber sind sich Kersten Blaschczok vom Regionalverband Ruhr (RVR) und Förster Martin Frank einig und erklären warum.

HALTERN

, 27.06.2017 / Lesedauer: 2 min
Trotz Regen: Weiter Waldbrandgefahr in Haltern

Ein Streichholz brennt in einem trockenen Wald bei Lampertheim in Südhessen (Symbolfoto - Illustration vom Mittwoch, 11.04.2007). Der hessische Landwirtschaftsminister Dietzel hatte am Tag zuvor wegen der anhaltenden Trockenheit vor der Gefahr von Waldbränden gewarnt. Foto: Frank Rumpenhorst dpa/lhe +++(c) dpa - Bildfunk+++

"Sie liegt natürlich nicht mehr bei Stufe fünf wie noch am Freitag oder Samstag, aber es ist immer noch sehr trocken", betont Blaschczok auf Anfrage. Das liege daran, dass der meiste Regen gar nicht erst den Boden erreicht habe, sondern in den Blättern und Ästen der Bäume hängen geblieben sei, erklärt Martin Frank ergänzend.

Dazu komme auch, dass der wenige Regen nicht flächendeckend, sondern nur streifenförmig gefallen sei. "Entwarnung können wir daher nicht geben", so Frank weiter. Aufgrund der angespannten Situation will der RVR die Vorsichtsmaßnahmen wieder erhöhen: "Wir werden ab heute unsere Feuerwachtürme in den Waldgebieten besetzen", versichert Blaschczok.

Gelbe Färbung

Aber auch Grünflächen auf Stadtgebiet leiden unter der Trockenheit. So nimmt der Rasen im Galen-Park aktuell eine gelbe Färbung an. Gewässert werden sollen aber weder er noch andere Rasenflächen im städtischen Besitz: "Wir wässern Rasen grundsätzlich nicht", betont Stadtsprecher Georg Bockey, "der erholt sich von alleine wieder." Nur Blumenbeete und frisch angepflanzte Bäume würden gegossen.

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