Unfall A43: Polizei hat BMW-Fahrer ermittelt und Zeugen vernommen

rnWilde Überholmanöver

Am 23. Oktober war es auf der A43 zwischen Haltern und Dülmen zu einem schweren Unfall gekommen. Die Polizei geht weiter davon aus, dass dieser durch ein illegales Rennen ausgelöst wurde.

Haltern

, 12.11.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwei Menschen, ein 32-jähriger Audi R8-Fahrer und seine 30-jährige Beifahrerin (beide aus Mönchengladbach), hatten sich bei dem Unfall schwer verletzt, nachdem ihr Sportwagen zwischen den Anschlussstellen Haltern-Lavesum und Dülmen mit einem Ford Transit kollidiert war. Daraufhin kam der Verdacht auf, dass sich der Audi-Fahrer mit einem zunächst unbekannten BMW M3 ein Rennen geliefert haben könnte. Mittlerweile haben Zeugen bei der Polizei ausgesagt. Außerdem konnte die Autobahnpolizei den Fahrer des BMW ermitteln.

Bereits kurz nach dem Unfall hatten Zeugen geschildert, dass der Audi-Fahrer rücksichtslos mit bis zu 200 Stundenkilometern über die Autobahn gerast sei. Mittlerweile hat die Polizei einige weitere Verkehrsteilnehmer, die den Unfall beobachtet haben, als Zeugen vernommen. „Die Schilderungen gehen dabei durchweg in die gleiche Richtung“, sagt Polizeisprecherin Vanessa Arlt auf Anfrage unserer Redaktion. So hätten Zeugen beispielsweise übereinstimmend ausgesagt, dass es vor dem Unfall auf der A43 zu wilden Überhol- und Abbremsmanövern zwischen den Fahrern der beiden Sportwagen gekommen sei.

„Mittlerweile haben wir auch den Fahrer des BWM Z3 ermitteln können“, sagt die Polizeisprecherin.

Zahlreiche Spuren gesichert

Der Fahrer des Audi R8 hatte sich kurz nach dem Unfall einen Anwalt genommen (wir berichteten). Sein Fahrzeug hatte die Polizei sichergestellt und von einem speziell geschulten Sachverständigen unter die Lupe nehmen lassen, um so weitere Rückschlüsse und Erkenntnisse zum Unfallgeschehen zu erhalten. Auch am Unfallort selbst hatte die Polizei aufwendig zahlreiche Spuren gesichert. Die Fahrtrichtung Münster war für die Dauer der Unfallaufnahme für etwa fünf Stunden komplett gesperrt worden.

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„Die Ermittlungen dauern noch an“, so Vanessa Arlt. Die Polizei wird den Fall nach Abschluss ihrer Ermittlungen an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben. Diese muss dann über eine mögliche Anklageerhebung entscheiden.

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