Unfall am Nordwall: 86-jähriger Radfahrer aus Haltern schwer verletzt

Nordwall in Haltern

Als ein Halterner Radfahrer am Sonntagabend den Nordwall auf einem Zebrastreifen überqueren wollte, kam es zum Zusammenstoß mit einem Auto. Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer verletzt.

Haltern

, 06.04.2020, 10:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Nordwall ereignete sich am Sonntagabend ein Unfall, als ein Radfahrer den Fußgängerüberweg überqueren wollte und es zum Zusammenstoß mit einem Auto kam.

Am Nordwall ereignete sich am Sonntagabend ein Unfall, als ein Radfahrer den Fußgängerüberweg überqueren wollte und es zum Zusammenstoß mit einem Auto kam. © Pascal Albert

Ein 86-jähriger Mann aus Haltern wurde am Sonntagabend schwer verletzt, als er mit seinem Fahrrad einen Zebrastreifen am Nordwall überquerte und dabei von einem 29-jährigen Autofahrer aus Haltern angefahren wurde.

Der Radfahrer sei aus dem Mühlengraben gekommen, auf den Radweg abgebogen und dann sofort auf den Fußgängerüberweg gefahren, sagt Polizeisprecher Andreas Lesch. „Das ist schwierig zu erkennen für einen Autofahrer.“ So auch für den Halterner Autofahrer, der gerade auf dem Nordwall in Richtung Kreisverkehr fuhr.

Radfahrer aus Haltern „trifft vermutlich eine Mitschuld“

Es kam zum Zusammenstoß. Der 86-Jährige verletzte sich schwer. „Ihn trifft vermutlich eine Mitschuld“, sagt Lesch. Denn der Halterner hatte den Zebrastreifen nicht zu Fuß überquert, sondern fahrend. Das sei jedoch nur erlaubt, wenn kein Verkehrsteilnehmer behindert wird, erklärt der Polizeisprecher.

Ob Fahrradfahrer beim Überqueren eines Zebrastreifens absteigen müssen, „ist eine der am liebsten nachgefragten Verkehrsregeln“. Wenn kein Auto in der Nähe ist, müssen Radfahrer nicht absteigen, sagt er. Wenn jedoch ein Auto deshalb abbremsen muss, könne das schon zu einem Verwarnungsgeld führen.

Andreas Lesch appelliert aber an Fahrradfahrer, generell immer aufzupassen. Radfahrer müssten sich „immer bewusst sein, dass sie der schwächere Verkehrsteilnehmer sind“.

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