Maßnahmen zur Entschärfung der Kreuzung Sythener Straße / Münsterstraße wurden bisher nicht umgesetzt. © Hans Blossey
Unfallkreuzung

Unfallkreuzung sollte schnell entschärft werden, aber daraus wird nichts

An der Kreuzung Sythener Straße /Münsterstraße passierten drei zum Teil schwere Unfälle. Die Ampelschaltung sollte deshalb schnell geändert werde, aber die Vorbereitungen stocken.

Zwischen Februar und Mai dieses Jahres ereigneten sich an der Kreuzung Münsterstraße / Sythener Straße drei zum Teil schwere Unfälle. Alle hatten einen ähnlichen Hergang: Sie passierten jeweils beim Linksabbiegen eines Verkehrsteilnehmers.

Am 14. Juni hatte sich die überörtliche Verkehrsunfallkommission mit der Situation vor Ort beschäftigt und mehrere konkrete Maßnahmen beschlossen. Die Kommission besteht aus Vertretern der Polizei, des Straßenbaulastträgers (in diesem Fall Straßen.NRW) und der Straßenverkehrsbehörde.

Neue Ampelschaltung sollte installiert werden

Unter anderem wurde der Straßenbaulastträger Straßen.NRW damals damit beauftragt, eine neue Ampelschaltung zu installieren, gegebenenfalls mit weiteren separaten Linksabbiegerampeln. Straßen.NRW sollte außerdem die aktuelle Ampelschaltung überprüfen und eventuelle Unregelmäßigkeiten bei den Ampelintervallen beseitigen. Auch die Polizei wollte ein verstärktes Augenmerk auf die Kreuzung haben.

An baulichen Maßnahmen ist seitdem aber noch nichts passiert. Auf unsere erneute Nachfrage beim Straßenbaulastträger, der für die Landesstraßen zuständig ist, hieß es jetzt lediglich, der Vorgang befinde sich noch in der Prüfung der zuständigen Sachbearbeiterin. Wann er bearbeitet werden könne, sei noch nicht absehbar.

Über den Autor
Redaktion Haltern
Studium der Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Ruhr Universität Bochum. Freie Autorentätigkeit für Buchverlage. Freier Journalist im nördlichen Ruhrgebiet für mehrere Zeitungshäuser. „Menschen und ihre Geschichten faszinieren mich nach wie vor. Sie aufzuschreiben und öffentlich zugänglich zu machen, ist und bleibt meine Leidenschaft.“
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Jürgen Wolter

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