Unklare Verkehrsführung: "Zu den Mühlen"

"Gefährliche Situation"

Deutlich sichtbare Verkehrsschilder am Bahnübergang "Zu den Mühlen" fordert Jürgen Weber. Schon einige Male hat der Halterner dort gefährliche Situationen beobachtet.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 14.09.2011, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Da eine Vorfahrtsregelung fehlt, halten viele Fahrer auf der Straße "Zu den Mühlen" nach Überquerung des Bahnübergangs an, einige Fahrzeuge bleiben laut Jürgen Weber sogar auf den Gleisen stehen.

Da eine Vorfahrtsregelung fehlt, halten viele Fahrer auf der Straße "Zu den Mühlen" nach Überquerung des Bahnübergangs an, einige Fahrzeuge bleiben laut Jürgen Weber sogar auf den Gleisen stehen.

Wegen der Baustelle an der "Strandallee" wurde die Einbahnstraßenregelung an der Straße "Zu den Mühlen" aufgehoben. Wer aus Richtung Stadt kommt, findet eine klare Situation vor: Eine abknickende Vorfahrt ist über den Bahnübergang ausgeschildert. Für die Verkehrsteilnehmer, die nun auch aus der Gegenrichtung über den Bahnübergang fahren können, fehlt die Vorfahrtsregelung.

Schild verdeckt

Das führt laut Jürgen Weber dazu, dass viele Fahrzeugführer bei der Querung des Übergangs auf den Gleisen halten, um die "Rechts-vor-Links"-Regelung zur Seestraße zu beachten. Verschärft wird das Problem durch einen Baum, dessen Blätter an der Kreuzung das "Vorfahrt gewähren"-Schild auf der Seestraße verdecken. Wer um die Kurve fährt, sieht das Schild erst in etwa zehn Metern Entfernung, oder eben nicht. Weber hat beobachtet, dass viele Autos einfach durchfahren. Und "Fahrzeuge aus Richtung Stadt in Richtung Seestraße brettern einfach gerade aus, weil die auf dem Bahnübergang ja anhalten." Gefährlich sei das Anhalten auf den Gleisen, so Weber: "Gehen die Schranken runter, entsteht Panik."

Nachdem städtische Mitarbeiter die Situation vor Ort überprüft haben, kann Stadtsprecher Georg Bockey den Sachverhalt nur bestätigen. Da der Baum, der das Schild verdeckt, auf Privatgrundstück steht, könne man leider "nicht selbst die Säge schwingen". Man werde den Eigentümer aber kontaktieren, schließlich habe die Stadt die Verkehrssicherungspflicht. Was das fehlende Vorfahrtsschild betreffe, habe Weber völlig recht. Für Abhilfe werde gesorgt. "Das ist uns durch die Lappen gegangen", sagt Bockey. Und dankt im Namen der Stadt auf diesem Weg für den Hinweis.

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