Verkehr und Dauerwohnen: Stadt muss rund um den Seestern noch Probleme lösen

rnBauen am See

Auf dem alten Seestern-Grundstück sollen Ferienwohnungen gebaut werden, direkt nebenan entsteht ein Hotel. Doch Nachbarn haben Sorge, dass der Verkehr auf der Hullerner Straße zunimmt.

Haltern

, 02.03.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Kürze wird der Bebauungsplan-Entwurf „Hotel am See - Hullerner Straße“ ein weiteres Mal öffentlich ausgelegt, dann soll er beschlossen werden, um Baurecht zu schaffen. Dieses Sondergebiet beeinhaltet die 1985 entstandenen Ferienappartements an der Hullerner Straße 40, das neu geplante Ferienappartementhaus auf dem ehemaligen Seestern-Grundstück sowie das Inklussions-Hotel des Franz Sales Hauses.

Die Anwohner der Hullerner Straße sind allerdings unglücklich, wie CDU-Ratsherr Frank Schürmann im Ausschuss Stadtentwicklung und Umwelt vortrug. Denn das neue Hotel soll über ihre Straße erschlossen werden, eine Anbindung an die Bundesstraße lehnt der Landesbetrieb Straßen.NRW ab. Schürmann kündigte Protest an.

Baudezernent Siegfried Schweigmann wies auf ein weiteres Problem hin: Das Dauerwohnen in diesem Bereich. Im wirksamen Regionalplan (GEP Emscher Lippe) werden die Flächen zweckgebunden als Ferieneinrichtungen und Freizeitanlagen

dargestellt, die allein der Tages-, Wochenend- und Ferienerholung dienen sollen. „Wir dürfen nur geringes Dauerwohnen etablieren“, erklärte Schweigmann. Das wird im bestehenden Ferienappartementhaus stillschweigend seit 1985 geduldet und soll deshalb künftig legalisiert werden. In den neuen Ferienwohnungen ist Dauerwohnen ausgeschlossen. „Ich brauche aber ein Votum der Parteien“, bat er die Fraktionen, sich zu positionieren.

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