Verschärfte Hygiene für Wachleute und Rettungsdienst

Neue Grippe

HALTERN Ab Montag, Dienstag tragen die Rettungskräfte der Feuerwehren im Kreis einen Mund-Nase-Schutz beim normalen Wachdienst, Rettungsdienst und Feuerwehreinsatz. Das empfiehlt der Kreis – in Absprache mit den Wehrführern und Wachleitern.

von Von Elke Rüdiger

, 31.07.2009, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sehen die Schutzanzüge aus.

So sehen die Schutzanzüge aus.

Verstärkt werden alle Hygienemaßnahmen: Gerätehäuser reinigen, zusätzliche Hände-Desinfektionen. Besucher müssen ebenfalls den Mundschutz anlegen. Bis auf Weiteres werden Übungs- und Ausbildungsabende ausgesetzt. Da sich die „neue Grippe“ vor allem bei jungen Leuten rasant verbreite, sollten die Jugendfeuerwehren zunächst auf Zusammenkünfte verzichten.

Der Rettungs- und Wachdienst müsse auch künftig funktionieren. „Nur wenn wir gesund bleiben, können wir das Rettungsgefüge gewährleisten“, erklärte ein Sanitäter. Er befürwortet die verschärften Hygienevorschriften: „Wir wollen uns doch auch nichts einfangen.“ Im Ernstfall tragen die Rettungskräfte, Fahrer, Sanitäter und Notarzt Schutzanzüge, um sich vor den Viren der Schweinegrippe zu schützen. Wichtig sei, möglichst oft die Hände gründlich mit Seife zu waschen sowie größere Menschenansammlungen zu meiden. Die Viren werden durch Körperflüssigkeit übertragen und können daher auch an Griffen, Geländern etc. anhaften.

Lesen Sie jetzt