Kolumne

Versuchte Telefon-Abzocke trifft nicht mehr nur Ältere in Haltern

Wer denkt, ein Uni-Abschluss schütze vor allzu dumm gemachten Betrugsversuchen, der irrt. Heutzutage sind die Maschen äußerst ausgeklügelt, so dass auch Akademiker in die Falle tappen können.
Betrüger schrecken nicht davor zurück, Akademiker übers Ohr hauen zu wollen. © picture alliance / Christin Klose/dpa-tmn

Betrüger denken sich immer neue Maschen aus. Sie beziehen ihre Informationen häufig ganz klassisch aus dem Telefonbuch, weshalb viele Menschen gar nicht mehr dort mit Rufnummer und Adresse aufgeführt sein wollen. Lange dienten Vornamen wie Hildegard oder Ernst als Indiz für einen älteren Menschen, der vermeintlich einfach hinters Licht geführt werden konnte.

Jetzt sind es Akademiker, die ihren Titel im Telefonbuch eingetragen haben. Wie im Fall einer Halternerin, die am Telefon überredet werden sollte, mehrere tausend Euro zu überweisen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche. Auch die Sparkasse kennt die Tricks, mit denen Betrüger ihre Kunden abzocken wollen.

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