Verunglückte Rennradfahrer außer Lebensgefahr

Massenkarambolage

Entwarnung nach dem schlimmen Rennradunfall am Dienstag in Haltern: Laut Polizei und Organisatoren sind alle Beteiligten des Massencrashs auf der Granatstraße außer Lebensgefahr. Drei von ihnen mussten im Krankenhaus stationär behandelt werden. Der Rest der Gruppe hat die extreme Radtour bereits fortgesetzt.

LAVESUM

, 13.07.2016, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei einem schweren Rennradunfall haben sich drei Fahrer auf der Granatstraße schwer verletzt.

Bei einem schweren Rennradunfall haben sich drei Fahrer auf der Granatstraße schwer verletzt.

In einem 35-köpfigen Radfahrertross kam es am Dienstag gegen 14.20 Uhr zum Sturz. Auf der stark abschüssigen Granatstraße verlor eine Fahrerin bei hohem Tempo die Kontrolle über ihr Sportgerät - vier andere hinter ihr konnten nicht ausweichen. Mehrere Kranken- und Notarztwagen waren im Einsatz. Die Straße war fast eineinhalb Stunden gesperrt.

Am Tag danach gibt Polizeisprecher Michael Pillipp Entwarnung: "Lebensgefahr besteht nicht." In den Stunden nach dem Unfall konnte das vor Ort nicht ausgeschlossen werden. Er nennt drei Schwerverletzte, die stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten. Weitere Erkenntnisse, etwa zur Unfallursache, konnte Pillipp nicht nennen. Ein unverletzter Fahrer mutmaßte, ein übersehenes Schlagloch habe den Crash ausgelöst. Autos waren jedenfalls nicht involviert.

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Zum Zustand der drei im Krankenhaus liegenden Kollegen konnte Teamkapitän Jan Aronson nur sagen: "Sie sind in gutem Zustand. Alles ist unter Kontrolle." Alle anderen Radfahrer der Gruppe aus Täby, in der Nähe von Stockholm, seien inzwischen weitergefahren und befanden sich am Mittwochnachmittag schon in Belgien. Bis zum Wochenende will die Gruppe als Teil des Team Rynkeby in Paris ankommen. Mit der Aktion sammeln insgesamt 1600 skandinavische Fahrer Geld für krebskranke Kinder und ihre Familien.

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