Vorbereitungen zum Bau der Lippefähre laufen

Warten auf Genehmigungen

Die Stadt Haltern und der Lippeverband stehen in den Startlöchern. Die Vorbereitungen zum Bau der Lippefähre in Höhe der Flaesheimer Stiftskirche laufen.

HALTERN

, 23.05.2015, 07:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vorbereitungen zum Bau der Lippefähre laufen

Wegen des Dauerregens in den letzten Tagen ist die Lippefähre "Baldur" vorerst außer Betrieb.

„Wir warten zurzeit auf die erforderlichen Genehmigungen“, sagt Baudezernent Wolfgang Kiski. Er rechnet damit, dass diese vom Kreis Recklinghausen sowie vom Regierungsbezirk Arnsberg in den nächsten zwei bis drei Wochen erteilt werden.

In Verlängerung der Lippe-Kanalbrücke soll die Fähre für Fußgänger, Wanderer und Radfahrer das Waldgebiet der Haard mit der Westruper Heide und den Halterner Seen verbinden.

Warten auf Genehmigungen

Der Bau der Fähre wird vom Lippeverband in Auftrag gegeben, auch hier wartet man auf die Genehmigungen. „Die Fähre wird von einem regionalen Schiffbauunternehmen gefertigt“, sagt Michael Steinbach, Pressesprecher des Lippeverbandes.

"In dieser Sommersaison kommt die Fähre aber noch nicht zum Einsatz, es wird bis zum Herbst dauern, bis die Arbeiten abgeschlossen sind.“

Kurbelantrieb

Die Fähre wird nach demselben technischen Prinzip funktionieren wie die Lippefähre Baldur in Dorsten. „Dort wird die Kette mittels einer Kurbel angetrieben, in Flaesheim haben wir dasselbe Prinzip vorgesehen, in Hamm betreiben wir aber auch eine Fähre nach dem Zugprinzip“, sagt Michael Steinbach. Die Kette, die die beiden Ufer verbindet, wird von den Fahrgästen mittels einer Kurbel bewegt. So bewältigt man die Überfahrt mit direkter Muskelkraft. „Wenn die Fähre am Ufer liegt, sinkt die Kette durch ihr Eigengewicht auf den Flussgrund. Paddler oder Kanufahrer werden so nicht bei ihrer Flussfahrt behindert“, erläuteret Michael Steinbach.

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