Weitere Verzögerungen in der Stadtmühlenbucht

Betonarbeiten waren fehlerhaft

Eigentlich sollten die neuen Seeterrassen an der Stadtmühlenbucht Ende des Jahres fertiggestellt sein. Doch daraus wird nichts. Weil Betonarbeiten fehlerhaft ausgeführt wurden, kommt es zu einer weiteren zeitlichen Verzögerung des Bauprojekts.

HALTERN

, 22.12.2016, 17:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weitere Verzögerungen in der Stadtmühlenbucht

Zwischen Weihnachten und Neujahr ruhen die Arbeiten in der Stadtmühlenbucht.

Ein Teil der Oberfläche musste ausgetauscht werden, weil Kies darin fehlte. Dies teilte die Pressestelle der Stadt auf Anfrage mit. Zusatzkosten seien aber durch diese Maßnahme nicht entstanden. Unter dem Strich sei auch die Zeitverzögerung nicht sehr groß.

Aktuell fehlen noch die Ausstattungselemente, Holz- und Stahlarbeiten sowie die Elektroinstallation. Pflanz- und Säarbeiten sollen das Projekt Wassermodell im März/April zum Abschluss bringen. Zuletzt wurden vor allem Steine und Stufenanlagen für die Terrassen gesetzt. Zwischen Weihnachten und Neujahr machen die Bauarbeiter Pause. Ab 3. Januar soll es zügig weitergehen, wenn es frostfrei bleibt.

Untergrund nicht ausreichend belastbar

Im Sommer waren die Arbeiten schon einmal um zwei Monate zurückgeworfen worden, weil der Untergrund für die Terrassenkonstruktion nicht ausreichend belastbar war. Zum Ärger von Planern und Stadt war diese Entdeckung mit Mehrkosten von 80.000 Euro verbunden. Dieser Betrag konnte allerdings an anderer Stelle wieder eingespart werden. Ausschreibungsergebnisse hätten unter den Beträgen des Kostenvoranschlags gelegen, erklärte das städtische Presseamt.

Seit Mitte Dezember läuft auch der Ausbau der Strandallee. Bis Ende Januar/Anfang Februar soll im Bereich der Einmündung in den Karl-Homann-Weg und in die Blumenstraße gearbeitet werden. Danach wird das Teilstück zwischen den Brücken in Angriff genommen.

Kosten: 3,5 Millionen Euro

Die gesamte Baumaßnahme an der Stadtmühlenbucht kostet 3,5 Millionen Euro. 90 Prozent des Betrags werden gefördert, 10 Prozent trägt die Stadt Haltern.

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