Weitreichende Lockerungen für die Gottesdienste der Pfarrei St. Sixtus

Katholische Gottesdienste

Wegen der anhaltend niedrigen Inzidenzwerte lockert die Pfarrei St. Sixtus die Regeln für den Gottesdienstbesuch. Die Maskenpflicht wird aufgehoben.

Haltern

17.07.2021, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für die Gottesdienste der Pfarrei St. Sixtus wurden Lockerungen beschlossen.

Für die Gottesdienste der Pfarrei St. Sixtus wurden Lockerungen beschlossen. © Blanka Thieme-Dietel

Die günstige Entwicklung der Corona-Fallzahlen hat das Bistum Münster dazu bewogen, deutliche Erleichterungen für die Durchführung der Gottesdienste in den Gemeinden zu gestatten. Bei einer Kreis-Inzidenz von 0 bis 10 (Inzidenzstufe 0) entfallen fast alle Schutzmaßnahmen. Der Kreis Recklinghausen erfüllt seit über einer Woche diese Kriterien.

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Die Gremien der Pfarrei St. Sixtus haben inzwischen beschlossen, die von Pfarrer Michael Ostholthoff vorgeschlagenen Lockerungen umzusetzen. Ab sofort gelten folgende Regeln für die katholischen Gottesdienste in Haltern:

  • Die Maskenpflicht in den Gottesdiensten wird aufgehoben (wobei alle Gottesdienst-Teilnehmer auch weiterhin zum Tragen der Masken ermutigt werden sollen)
  • die Rückverfolgbarkeit der Gottesdienstteilnehmer wird nicht mehr durchgeführt
  • der Gemeindegesang ist wieder erlaubt, allerdings werden die Kirchenmusiker dazu angehalten, einen sich langsam steigernden Umfang des Gesangs einzuplanen (Kyrie, Credo und Agnus Dei können natürlich auch weiterhin gesprochen werden, die Anzahl der Strophen soll zunächst reduziert sein)
  • der Mindestabstand von 1,5 Meter wird beibehalten.

Beim letztgenannten Punkt wäre es sogar möglich gewesen, den Mindestabstand gänzlich aufzuheben und zum Beispiel alle Bankreihen wieder zu öffnen. Darauf wird zunächst verzichtet. Sollte die Inzidenz aber kurzfristig die Marke von 10 im Kreis Recklinghausen übersteigen, wäre die umfangreiche Wiedereinrichtung der Abstände mit Sperrung von Bänken und Auslegen der Sitzkissen in allen Kirchen neuerlich erforderlich. Deshalb soll hier noch abgewartet werden, um die langfristige Entwicklung überschauen zu können.

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Ab einer Inzidenz von 10 bis 35 (Inzidenzstufe 1) auf Kreisebene muss die Rückverfolgbarkeit wieder eingeführt werden. Außerdem müssten beim Gemeindegesang dann wieder medizinische Masken getragen werden.

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