Weniger Tote und Verletzte auf Halterns Straßen

Verkehrsunfallbericht 2010

Die Zahl der Toten und Schwerverletzten bei Verkehrsunfällen ist in Haltern im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das zeigt der Verkehrsunfallbericht der Polizei Recklinghausen, der am Montag veröffentlicht wurde.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 14.02.2011, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vergleichsweise glimpflich ging dieser Unfall im April 2010 aus, bei dem ein 88-Jähriger die Kontrolle über seinen Wagen verlor.

Vergleichsweise glimpflich ging dieser Unfall im April 2010 aus, bei dem ein 88-Jähriger die Kontrolle über seinen Wagen verlor.

Dafür gab es mehr leichte Unfälle (695, im Vorjahr 604), wofür in Haltern wie im gesamten Kreisgebiet der eisige Dezember verantwortlich gemacht werden muss. Vier Wochen vor Ablauf des letzten Jahres hatte die Zahl der Verkehrsunfälle kreisweit noch unter dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen. Dem Wintereinbruch und den verkehrswidrigen Umständen ist damit wohl der Anstieg der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in Haltern geschuldet. 970 im Vergleich zu 894 im Jahr 2009 bedeuten ein Plus von 8,5 Prozent. Weniger Unfälle unter Alkoholeinfluss musste die Polizei verzeichnen.

Außerdem konnte sie die Aufklärungsquote bei Unfallfluchten steigern: Von den fünf Unfällen mit Personenschaden, bei denen die Verursacher flüchteten, konnte sie vier ermitteln. Dort, wo „nur“ Sachschäden angerichtet worden waren, stieg die Aufklärungsquote von 33,5 auf 39,2 Prozent. Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere, die die Zahlen vorstellte, sagte, dass die erfreuliche Entwicklung der vergangenen Jahre sich weiter fortgesetzt habe. „Das Unfallrisiko ist so gering wie schon lange nicht mehr, die Teilnahme am Straßenverkehr wird sicherer. Das ist nicht nur, aber auch auf die Arbeit der Polizei zurückzuführen“.

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