Wenn Schüler Arbeit suchen

Haltern Das Taschengeld mit einem Ferienjob etwas aufzubessern, scheint in Haltern gar nicht so einfach zu sein.

13.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Manche Schülerinnen und Schüler nutzen die Sommerferien einfach nur zum Entspannen vom stressigen Alltag. Andere wiederum wollen sich zeitweise einen Ferienjob suchen, um etwas unabhängiger von Mamas und Papas Geldbörse zu werden. Theoretisch eine super Idee, jedoch in der Praxis in diesem Sommer weit verfehlt.

Handwerkliche Betriebe sind auffallend wenig interessiert, eine vorübergehende Aushilfskraft zu beschäftigen. Einige Vertreter von Tischlereien, Bauunternehmen sowie Betrieben der Sanitärtechnik erklärten kurz und knapp, Ferienjobs würden sie generell nicht anbieten.

Auch Getränkemärkte, die geradezu perfekt für einen Ferienjob scheinen (der berühmte "Stapel-Boy"...), wissen nicht viel mit einem Ferienjobber anzufangen.

Ruhige Zeiten

"Die Sommerferien sind in unserer Branche die ruhigste Zeit des Jahres überhaupt", erläutert ein Mitarbeiter des Getränkehandels Hilgers. "Da rentiert es sich für uns einfach nicht, eine Ferienaushilfskraft einzustellen."

Eine Hoffnung bleibt der Jugend von heute jedoch: Im Gastronomiegewerbe stoßen motivierte Schülerinnen und Schüler glücklicherweise nicht auf komplette Ablehnung. In Halterner Cafés und Restaurants wie im Café Zentral, Bauerncafé Sebbel oder am Heimingshof trifft man vor allem am Wochenende oft Ferienjobber an. Hier können sich Jugendliche im Service und in der Küche ein paar Euro dazuverdienen. lyr

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