Wildblumenwiese in Sythen zieht Blicke auf sich

Initiative für Artenvielfalt

Wie eine „blühende Landschaft“ entsteht, haben Bürger in Sythen vorgemacht. Durch eine gemeinsame Initiative entstand an der Dorfstraße im alten Dorfkern eine bunte Sommerblumenwiese, die nicht nur Insekten und Schmetterlingen gefällt.

SYTHEN

, 22.07.2017, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wildblumenwiese in Sythen zieht Blicke auf sich

Nicht nur Gertrud Schör freut sich über die Wildlumenwiese an der Dorfstraße. Regelmäßig staunen auch Spaziergänger und Radfahrer über das bunte Paradies.

Gertrud Schrör hatte die Idee, eine verwilderte Fläche auf einem angrenzenden Grundstück ihrer Wohnung an der Dorfstraße (am Standort der ehemaligen Gaststätte „Zur Post“) mit Wildblumen einzusäen. Grundstücksbesitzer Wilhelm Haverkamp erklärte sich sofort einverstanden und stellte die Blumenmischung zur Verfügung. Dr. Georg Tuschewitzki

von der Naturschutzgruppe des Heimatvereins Sythen unterstützte das Projekt mit Tatkraft und bereitete den Boden mit der Fräsmaschine vor. Japanischen Knöterich, der sich auf der Fläche in Windeseile ausgebreitet hatte, musste Gertrud Schrör von Hand ausziehen.

Mühen lohnen sich

Die Mühen haben sich jedoch gelohnt. Die bunten Wildblumen, die sich nun auf dem Areal der Sonne entgegen recken, lassen nicht nur die Herzen von Getrtud Schrör und Ehemann Paul höher schlagen. Auch Spaziergänger und Radfahrer, viele mit Kindern, staunen über das bunte Fleckchen Erde, auf dem es schwirrt und summt. Insekten und Schmetterlinge sorgen für jede Menge Leben zwischen den Wohnhäusern. Davon profitieren auch Fledermäuse und die Vogelwelt.

Positive Beispiele

Georg Tuschewitzki, der vor seiner eigenen Haustür in Sythen ein Kalkschotterbeet mit ausgewählten Wildblumen angelegt hat, freut sich über die Initiative. Mittlerweile gebe es einige positive Beispiele im Halterner Stadtgebiet, die Mut machen. Dazu gehört auch ein Wildblumenstreifen am Münsterknapp, der von Maaike Thomas, Mirko Noch und Udo Pfingst angelegt wurde. Georg Tuschewitzki wünscht sich, dass die Stadt Haltern den Vorbildern folgt und geeignete Flächen in ihrem Besitz ebenfalls mit Wildblumen einsät

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