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"Wir müssen das Trinkwasser besser schützen"

Rita Magdalena Nowak (Grüne)

Die Grünen-Kandidatin für die Bundestagswahl, Rita Nowak, wurde bereits für die Landtagswahl 2017 als Kandidatin aufgestellt. Das politische Geschäft kennt sie unter anderem als Mitglied des Recklinghäuser Stadtrates, dem sie seit 2009 angehört. Sie ist zudem eine von zwei Sprecherinnen der Bundesarbeitsgemeinschaft „Lesbenpolitik“.

HALTERN

18.09.2017 / Lesedauer: 3 min
"Wir müssen das Trinkwasser besser schützen"

Rita Nowak.

Das bin ich privat:

Seit Februar 2014 bin ich, der biologische Vater zweier Kinder, eine Frau. Über meine Vorstandsarbeit bei der Katholischen Arbeitnehmerschaft lernte ich die Partei „Die Grünen“ kennen. Die Forderungen der KAB sind sehr deckungsgleich mit denen der Grünen. Neben meiner Ratstätigkeit habe ich eine örtliche Gruppe „Diversity“ (moderner Gegenbegriff zu Diskriminierung) gegründet, bin Delegierte der LAG Queer, die für die Emanzipation und Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen und Transgender arbeitet, sowie Sprecherin in der Bundesarbeitsgemeinschaft Lesbenpolitik. Meine Hobbys sind Reisen, Fotografieren und Motorradfahren.

Diese drei Ziele möchte ich für Haltern erreichen:

Für Haltern ist meines Erachtens das Thema ökologische Landwirtschaft wichtig. Wir müssen die Massentierhaltung beenden und ebenso dafür sorgen, dass kein Nitrat oder Düngemittel mehr ins Grundwasser fließen. Auch, wenn Haltern nicht auf Anhieb den Eindruck macht: Aber auch hier gibt es Armut und soziale Ungleichheit. Ich engagiere mich schon seit Jahren für mehr Gerechtigkeit und würde das auch als Bundestagsabgeordnete tun. Wichtig ist für mich außerdem, für die Diversität, die Verschiedenheit, zu kämpfen. Jeder Mensch muss in unserer Gesellschaft gleiche Rechte haben, niemand darf ausgegrenzt werden.

Hier hat meine Partei unrecht:

Im Wesentlichen stimme ich mit der Parteilinie überein. Zurzeit gibt es für mich nichts, was ich kritisieren möchte oder könnte. Der Atomausstieg ist geschafft und auch die Ehe für alle ist nun endlich Gesetz. Die Einmischung in den Jugoslawien-Krieg mit Unterstützung der Grünen Anfang der 90er-Jahre habe ich für falsch gehalten. Dieser Einsatz passte nicht zu uns, aber das ist lange her.

So werbe ich um Stimmen:

Wie alle Politiker spüre ich eine Politikverdrossenheit bei den Wählern. Ich spreche die Menschen an, diskutiere mit ihnen und bestärke sie, sich einzumischen. Vor allem die Menschen, die sich abgehängt fühlen, haben oft ein festes Weltbild. Für sie nehme ich mir besonders viel Zeit. Als Kandidatin besuche ich Veranstaltungen, bin mit einer Internetseite und auf Facebook präsent. Wir Grünen verteilen Luftballons und Sonnenblumen und laden die Bürger ein, auf einem Regenbogen Zettel zu kleben mit einer Vollendung des Satzes „Liebe heißt für mich...“ Liebe hat für mich persönlich mit großen Emotionen zu tun und vor allem mit Frieden.

Rita Nowak wurde am 26. Juli 1957 in Recklinghausen geboren und ist Pensionärin.

 

 

Dafür sollte der Bund kein Geld mehr ausgeben:

Der Bund sollte mehr in die Infrastruktur des Landes investieren. Als ehemaliger Eisenbahner liegt mir die Optimierung der Bahnverbindungen und die Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schienen am Herzen. Wir müssen die CO2-Bilanz verbessern. Kritisch sehe ich die hohen Militärausgaben. Mehr Geld für Rüstung? Auf keinen Fall! Diese Milliarden sollten stattdessen für Bildung und Soziales ausgegeben werden – als Antwort auf die Fragen der Zukunft.

Mein Traumjob in der Bundesregierung:

Es wäre ein Traum, wenn ich in den Bundestag einziehen könnte. Meinen Traumjob würde ich im Sozialministerium finden. Grundsicherung, die Vermittlung von resignierten Menschen in Arbeit, Rentenkonzept: Das wären Themen, denen ich mich gerne widmen möchte. Egal, wie die Wahl ausgeht, ich arbeite als Mitglied der Grünen-Partei in jedem Falle an der Basis weiter.

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