Zwei Grundschulen könnten gemeinsam stark werden

Verbund Hullern-Flaesheim

Die Hullerner Grundschule weist derzeit lediglich 94 Schüler vor. Um ihre Zukunft soll die Schule aber nicht bangen müssen. Deshalb schlägt das städtische Schulamt einen Verbund mit der Flaesheimer Dachsbergschule vor.

HULLERN/FLAESHEIM

, 29.08.2016, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwei Grundschulen könnten gemeinsam stark werden

Jetzt kann es jeder sehen: Die Grundschule in Flaesheim heißt "Dachsbergschule".

Nach der Pensionierung von Antonius Bielefeld übernahm Hans Hatebur (Leiter des Grundschulverbundes Sythen/Lavesum) kommissarisch die Leitung der Hullerner Schule. „Für kleine Grundschulen, die bei weniger als 92 Schülern ihre Selbstständigkeit zu verlieren drohen, finden sich keine neuen Schulleiter“, sagt Ludger Muck, Leiter des städtischen Schulamtes. Schulrätin Marita Wrocklage hatte deshalb von einer Stellenausschreibung abgesehen.

"Hochzeit" als Rettung

Die Rettung für Hullern ist eine „Hochzeit“. „Wir möchten die beiden Schulen, wenn möglich, bereits ab dem Schuljahr 2017/18 zusammenlegen“, erläutert Ludger Muck. Denn die Schulleiterin der Grundschule Flaesheim, Barbara Hatebur, verabschiedet sich zum 31. Juli 2017 in den Ruhestand. Gehen Hullern und Flaesheim ein Bündnis ein, wäre die Schulleiterstelle für mögliche Bewerber interessanter, so Muck. Erfahrungsgemäß werden solche Leiterstellen an Grundschulen allerdings oft bis zu dreimal ausgeschrieben, weil die Übernahme der Verantwortung nicht ausreichend honoriert wird. Deshalb möchte die Stadt schon zum Jahresbeginn 2017 eine Anzeige aufgeben.

Klarheit für Eltern

Ende Oktober beginnt das neue Schulanmeldeverfahren. Muck: „Die Eltern der Erstklässler sollten wissen, wie es weitergeht und dass der Standort in Hullern, egal unter welcher Leitung, auf jeden Fall erhalten bleibt.“ Sollte die Stellenausschreibung für die Verbundleitung keinen Erfolg haben, könnte Hullern eventuell für weitere ein bis zwei Jahre durch Sythen kommissarisch betreut werden, für Flaesheim müsste dann eine andere Lösung gefunden werden. Ludger Muck stellt seinen Vorschlag am 20. September in der Sitzung des Schulausschusses vor.

Lesen Sie jetzt