100 000 Euro für die Musik

Heek "All ist Blues" heißt das Stück auf den Notenständern. Die Menschen dahinter haben aber alles andere als den Blues: Strahlend nehmen Vertreter der Landesmusikakademie (LMA) gestern Abend einen Scheck über 100 000 Euro von Wirtschaftsministerin Christa Thoben entgegen - die größte Einzelspende in der fast 20-jährigen Geschichte der Akademie.

09.05.2008, 21:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Auchr Peter Herbolzheimer (4. v. r.), der seit 2004 die Europäische Jazz-Akademie leitet, dankt Klaus Neuhaus (r.), Mitglied des Vorstandes der NRW.Bank und Ministerin Christa Thoben (2. v. r.). Bürgermeister Dr. Kai Zwicker (v. l.), Landtagsmitglied Hannelore Brüning, Hubert Steinweg, der Geschäftsführer des Fördervereins, Akademiedirektor Ernst Leopold Schmid, der Vorsitzende des Trägervereins, Reinhard Knoll und der Vorsitzende des Fördervereins Raimund Pingel schließen sich an.  Lüttich-Gür</p>

<p>Auchr Peter Herbolzheimer (4. v. r.), der seit 2004 die Europäische Jazz-Akademie leitet, dankt Klaus Neuhaus (r.), Mitglied des Vorstandes der NRW.Bank und Ministerin Christa Thoben (2. v. r.). Bürgermeister Dr. Kai Zwicker (v. l.), Landtagsmitglied Hannelore Brüning, Hubert Steinweg, der Geschäftsführer des Fördervereins, Akademiedirektor Ernst Leopold Schmid, der Vorsitzende des Trägervereins, Reinhard Knoll und der Vorsitzende des Fördervereins Raimund Pingel schließen sich an. Lüttich-Gür</p>

Und die größte Einzelspende, die die vor fünf Jahren als Förderbank des Landes gegründete NRW.Bank je gemacht hat, wie Dr. Klaus Bielstein, Sprecher des Unternehmens, verrät.

"Ein außergewöhnlich erfreulicher Tag", bilanziert Raimund Pingel, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer der LMA, im Probensaal. Während von nebenan aus dem Konzertsaal bereits die Synkopen der Bläser herüber wehen - das Big-Band-Konzert mit Peter Herbolzheimer steht unmittelbar bevor -, dankt er "für die große Zuwendung und die damit verbundene Wertschätzung".

Dass die Talentschmiede und Weiterbildungseinrichtung, die längst eine feste Adresse für alle Musikfreunde des Landes - ob Berufsmusiker, Lehrer oder Laie -, das Geld nur zu gut gebrauchen kann, macht Pingel deutlich: "Mit den jährlichen Zuwendungen des Landes können wir nur das Existenzminimum sichern." Alles darüber hinaus - neue Instrumente, neue Noten-Literatur, aber auch Projekte wie das Kinder-Musical Krabat oder die gerade zu Ende gehende Jazz-Akademie - lasse sich nur durch Spenden und Zuschüsse Dritter finanzieren.

Die Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie braucht nicht noch überzeugt zu werden von der Bedeutung der LMA. Christa Thoben war einst die erste Vorsitzende des Fördervereins der Akademie. Gerade die musische Förderung von Kindern - dafür qualifiziert die LMA regelmäßig Fachkräfte - liegt ihr am Herzen: "Dadurch können Kinder viele Fähigkeiten ausbilden." Auch Klaus Neuhaus, Mitglied des Vorstandes der NRW-Bank, ist LMA-Fan: "Die Vielfalt der Angebote, die hohe Qualität und das Renommee - regional wie international - ist absolut förderwürdig." sy-

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