107 Schüler beim Berufsorientierungstag

Ausbildung nach der Bildung

Welche Fähigkeiten muss man mitbringen und wie lange sind überhaupt die Arbeitszeiten? Und wie sieht es mit der Vergütung aus? Die Fragen, die die Kreuzschüler im Gepäck hatten, waren teils schon sehr spezifisch. 107 Schüler schnupperten gestern in Heek am Berufserkundungstag in Firmen und Einrichtungen hinein.

HEEK

, 16.03.2016, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Gausling vom Heeker Hotel M3 empfing die Kreuzschüler, die sich für die Ausbildungsberufe Koch sowie Service- und Restaurantfachkraft interessierten.

Christian Gausling vom Heeker Hotel M3 empfing die Kreuzschüler, die sich für die Ausbildungsberufe Koch sowie Service- und Restaurantfachkraft interessierten.

In der Praxis von Dr. Jens Dürre in der Bahnhofstraße konnten die Kreuzschüler dem Arzt sozusagen auf den Zahn fühlen. Der Mediziner gab den Besuchern der Jahrgangsstufe acht Einblicke in das Berufsfeld des Zahnmedizinischen Fachangestellten. Auch Katharina Voß stand Rede und Antwort.

Ausbildung gefunden

Die 17-Jährige ist nämlich selbst gerade in dieser Ausbildung und hat über den Berufsorientierungstag sowie diverse Praktika den Weg zu Dr. Dürre gefunden. "Es ist wichtig, dass wir auch für unseren eigenen Nachwuchs sorgen", begrüßte Jens Dürre diese Aktion, die die KAB St. Josef Heek zusammen mit der Kreuzschule organisiert.

Die ehrenamtlichen Helfer der KAB sowie Lehrer betreuten die Schülergruppen vor Ort, die die Auswahl zwischen 56 verschiedenen Betrieben hatten und drei Stationen auswählen konnten.

Die ehemalige Kreuzschülerin Katharina Voß erklärte, warum die Ausbildung so viel Spaß mache. "Man muss aber auch Blut sehen können", gab sie schmunzelnd zu bedenken. Das Interesse der Schüler war da. Angelina Willermann konnte sich trotzdem nicht so recht begeistern, will aber in einem ähnlichen Berufsfeld bleiben. "Kosmetikerin oder Frisörin wäre was für mich", sagte die 14-Jährige. Hunain Nizami war sich generell noch unsicher, was die Berufswahl angeht. Sein größtes Interesse sei Fußball. "Es ist wichtig, dass die Schüler rausfinden können, ob ein Beruf etwas für sie ist oder nicht", sagte Gudrun Flüeck von der KAB.

Berufsvorlieben

Bei der 15-jährigen Egzona Morqaj waren die Voraussetzungen für das Berufsfeld Koch grundsätzlich gut, denn die Vorliebe stimmte: "Ich koche auch gerne zuhause", sagte die Schülerin bei ihrem Besuch im Hotel M3, in dem den jungen Berufsorientierern die Ausbildungen Koch und Restaurantfachkraft näher gebracht wurden. Christian Gausling berichtete bereitwillig über Arbeitszeiten, Belastbarkeit und sogar Urlaubregelugen und Entlohnung und führte durch verschiedene Bereiche. Am Ende übten alle Tischeindecken.

 

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