30 Hektar Acker verloren

Heek Heek ist die Gemeinde im Kreis Borken mit der geringsten Siedlungsdichte - und das, obwohl auch dort die Landwirtschaft auf dem Rückzug ist: Zwischen 1996 und 2006 mussten die Bauern auf 30 Hektar verzichten - in der Regel, weil dort neue Wohn- und Gewerbeflächen entstanden.

18.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dennoch: 79,9 Prozent der gesamten Katasterfläche der Dinkelgemeinde ist für die Landwirtschaft reserviert. Damit liegt die Dinkelgemeinde noch um fast zehn Prozentpunkte über dem ohnehin hohen Durchschnittswert für den ländlich geprägten Kreis Borken (68,6 Prozent). Zum Vergleich: Landesweit liegt der Anteil gerade einmal bei der Hälfte (50,1 Prozent).

Das geht aus den statistischen Angaben hervor, die jetzt der Kreis Borken vorgelegt hat. Die Mitarbeiter des Katasteramtes haben genau gemessen: Die Flächengemeinde an der Dinkel misst zum Stichtag Januar 2006 6898 Hektar - und ist damit größer als die der Nachbarn Legden (5514 ha) und Schöppingen (6877 ha) und auch größer als Südlohn (4555 ha). Eine derart hohe Landwirtschaftsquote haben diese Vergleichsgemeinden aber nicht vorzuweisen. Immerhin haben die Bauern in Heek 5514 Hektar unterm Pflug oder nutzen die Fläche als Weideland. Die zweitgrößte Nutzungsform ist die als Wald. Auf 715 Hektar Heek sprießen Bäume - also auf zehn Prozent der Gemeindefläche. Gebäude- und Freiflächen liegen auf Rang drei der Hitparade der Bodennutzung. 334 Hektar werden entsprechend genutzt zumeist zum Wohnen (116 Hektar) oder zum Arbeiten in Form von Gewerbe- und Industrieflächen (30 Hektar).

Diese beiden Nutzungsformen - Wohnen und Arbeiten - haben in den zurück liegenden zehn Jahren am stärksten zugenommen. Um 24 Hektar hat die Kategorie Gebäude- und Freiflächen zugelegt, dabei entfallen allein zehn Hektar auf neue Wohngebiete. sy- 6. Lokalseite

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