Anschläge in Paris werfen Schatten

Volkstrauertag am Ehrenmal

Die Einsegnung des neu gestalteten Umfelds am Ehrenmal mit Kranzniederlegung in Heek stand am Sonntag unter dem Eindruck der aktuellen Geschehnisse in Frankreich: Die Anschläge von Paris waren Thema der Gedenkansprache zum Volkstrauertag.

HEEK

von Bernhard Gausling

, 15.11.2015, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anschläge in Paris werfen Schatten

Bei der Einsegnung und Kranzniederlegung am Ehrenmal in Heek waren auch die Anschläge in Paris Thema der Gedenkansprache zum Volkstrauertag.

Nicht nur der vielen Millionen Menschen, die Opfer der beiden Weltkriege und zahlreicher weiterer Konflikte seit 1945 wurden, gedachte die Bevölkerung den Volkstrauertag in Heek, sondern besonders auch der Opfer der jüngsten Anschläge in Paris und in Syrien.

Das Gedenken am Volkstrauertag wurde in Heek gemeinsam mit dem Heimat- und Schützenverein St. Ludgerus, dem Junggesellen-Schützenverein St. Maria und dem Averbecker Schützenverein unter Mitwirkung des Musikvereins und der Freiwilligen Feuerwehr gestaltet. Die Einsegnung des neu gestalteten Ehrenmalplatzes nahm Pfarrer Josef Leyer von der Kirchengemeinde Heilig Kreuz im Beisein von Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff vor.

"Sorgende Erinnerung"

Die Gedenkansprache hielt Walter Niemeier, der an den Sinn des Volkstrauertags erinnerte und auf die Wichtigkeit der Friedens- und Versöhnungsarbeit hinwies. Denn die sorgende Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt sei nicht allein ein privates Bedürfnis der Familien und Freunde: "Die sorgende Erinnerung geht unser ganzes Volk an. Unsere Nation braucht das Gedenken auch, um die Erinnerung daran wach zu halten, welche Lehren wir Deutsche aus der Geschichte Nazi-Deutschland gezogen haben", sagte Niemeier.

Trotz der ungünstigen Witterung mit Sturmböen und heftigem Regen erfolgten die Gedenkfeierlichkeiten unter großer Teilnahme der Vereine und der Bevölkerung aus diesem Einsegnungsanlass.

Lesen Sie jetzt