Arbeiten rund um die Missionsstation fast beendet

Kirchplatz

Nicht mehr lange und der Kirchplatz in Heek ist wieder ein Begegnungsort mit Wohlfühlcharakter: Die letzten Arbeiten rund um die Missionsstation laufen. Bis Mitte oder Ende der kommenden Woche wird alles fertig sein, glaubt Pfarrer Josef Leyer.

HEEK

, 08.06.2016, 18:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Arbeiten rund um die Missionsstation fast beendet

Der Bereich rund um die Missionsstation ist der letzte, der im Zuge der Neugestaltung des Kirchplatzes fertiggestellt wird.

"Ich freue mich, dass die Missionsstation als eigenes Ensemble hervorgehoben wird", sagt Pfarrer Leyer angesichts der Arbeiten auf dem Kirchenvorplatz. "Die Formen in der Bepflanzung und in der Pflasterung ergänzen einander." Das in Bogenform gestaltete Natursteinpflaster zu Füßen der Missionsstation wird mittels einer Hecke hinter dem Bildstock zu einem Kreis geschlossen. Der Abschluss der umfangreichen Neugestaltungsarbeiten am zentralen Ort der Kirchengemeinde bekommt somit Symbolcharakter.

Für den Pfarrer mehrfach Grund zur Freude. "Solch ein Ort muss ein Erlebnis sein", findet er. Genau das erfüllt sich nun - feststellbar an den Reaktionen von Besuchern. Radtouristen kämen vorbei. "Und die fahren nicht nur drüber, sondern besuchen auch die Kirche." Außerdem: "Der Kirchplatz bekommt höhere Aufenthaltsqualität."

Ausruhen und Innehalten

Vier Sitzbänke, Pflanztröge, Rasenfläche und Beete wie Heckenbepflanzung laden Besucher künftig zum Ausruhen und Innehalten ein. Anschließend sollen noch einmal die Restauratoren letzte Hand an die Missionsstation legen, wie der Pfarrer erklärt: "für kleine Nachbesserungen". Damit habe man aber bewusst bis zum Abschluss der sonstigen Arbeiten gewartet, da sonst noch Beschmutzungen zu befürchten gewesen seien.

Für die Kirchengemeinde bedeutet der Abschluss der Arbeiten auch den Schlussstrich unter einer langen Phase von Umgestaltung und Sanierung - verbunden mit ausgedehnten Diskussionen um Finanzierung und Ausgestaltung der Maßnahme. "Wir haben das in Abschnitten gemacht", erklärt Pfarrer Leyer, der gar nicht genau zu sagen vermag, wie lange sich das Ganze hingezogen hat. Allein für die Restaurierung der Missionsstation war ein eigener Haushaltsposten eingerichtet worden.

Platzensemble als Einheit

Es sei darum gegangen, den Platz und die Einrichtungen der Gemeinde als Ensemble, als "Einheit" zu präsentieren: den historischen Kirchhügel mit seiner 1000 Jahre alten Geschichte als Begräbnisstätte, die Kirche selbst, aber auch die Sozialeinrichtungen wie Seniorenheim, betreutes Wohnen und "unser Kreuzzentrum", wie der Geistliche betont. Dies sieht er als gelungen an. Und was ihn besonders freut: Dass künftig der Kirchplatz als eine Attraktion an ausgewiesenen Radrouten durch die Gemeinde Erwähnung findet.

Pfarrer Leyer wünscht sich persönlich vor allem eins: "In einem Wort: schön!", sagt er. "Wenn die Leute das so sagen, haben wir schon erreicht, was wir wollten."

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