Baumschnitt im Ossenkamp: Unfallprävention in luftiger Höhe

Natur

Mehrere Stunden war der Ossenkamp in Nienborg am Dienstag (23. Februar) gesperrt. Mitarbeiter des Bauhofes waren in luftiger Höhe im Einsatz. Dabei stand die Unfallprävention im Mittelpunkt.

Heek

, 25.02.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Mitarbeiter des Bauhofes waren am Dienstag (23 .Februar) im Oseenkamp im Einsatz.

Die Mitarbeiter des Bauhofes waren am Dienstag (23. Februar) im Ossenkamp im Einsatz. © Markus Gehring

Formatfüllend stehen die beiden Fahrzeuge des Heeker Bauhofes am Dienstagmorgen (23. Februar) im Ossenkamp. Für Autos, Radfahrer und Fußgänger gibt es aus Sicherheitsgründen für einige Stunden kein Durchkommen mehr. Schließlich sind die Bauhofmitarbeiter in luftiger Höhe unterwegs. Und ihr Einsatz in den Linden hat seinen Grund.

Jetzt lesen

Hubsteiger, Kettensäge und Schutzkleidung – so ausgerüstet schneiden die Mitarbeiter zahlreiche Äste von den Baumstämmen ab. Klassische Gehölzpflegearbeiten standen auf dem Programm. Das Totholz wurde aus den Linden entfernt. „Die Arbeiten dienen der Straßenverkehrssicherheit“, erklärt Bauamtsleiter Herbert Gausling auf Anfrage.

In luftiger Höhe führten die Mitarbeiter des Bauhofes die Gehölzpflegearbeiten durch.

In luftiger Höhe führten die Mitarbeiter des Bauhofes die Gehölzpflegearbeiten durch. © Markus Gehring

Für diese muss die Gemeinde als Straßenbaulastträger jederzeit sorgen. Und dabei steht die Verkehrssicherheit über dem Erhalt des Totholzes, auch wenn dieses einen hohen ökologischen Wert hat. „Totholz ist immer mal wieder ein Problem“, so der Bauamtsleiter. Und bevor dieses auf die Straßen zu fallen droht, wird es durch den Bauhof entfernt. Klassische Unfallprävention.

Die Straße Ossenkamp war während der Arbeiten für den Verkehr gesperrt.

Die Straße Ossenkamp war während der Arbeiten für den Verkehr gesperrt. © Markus Gehring

Vorteil bei den Linden: Die Arbeiten musste keine auswärtige Spezialfirma durchführen. Dies war im zurückliegenden Winter noch bei diversen Eichen wegen der Gespinste des Eichenprozessionsspinners notwendig gewesen. Mit einer vierstelligen Summe war das seinerzeit kein günstiges Unterfangen.

Lesen Sie jetzt