Bombe verwüstet Firma in der Heeker Bült

Übung der Feuerwehr

Samstag, 13.25 Uhr: Auf dem Gelände der Firma Büscher in der Bült bietet sich dem Einsatzleiter der Heeker Feuerwehr, Heinz-Peter Rump, und seinen Assistenten Manfred Lösing und Norman Steinich ein Bild des Schreckens. Zum Glück aber handelt es sich um eine, wenn auch sehr realistische, Einsatzübung.

HEEK

14.06.2015, 17:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eine eingeklemmte Person wird befreit.

Eine eingeklemmte Person wird befreit.

Die Einsatzleiter werden von Thomas Overbeeke, Vorarbeiter der Firma Büscher, empfangen. Er hatte die Feuerwehr alarmiert. Beim Verteilen von Sand mit einem Bagger explodierte eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, so das Szenario. Kurz darauf treffen die ersten Feuerwehrfahrzeuge ein. In der Hochphase des Einsatzes sind es 77 Feuerwehrfrauen und -männer aus Ochtrup, Metelen, Epe und Nienborg sowie sechs Rettungskräfte der Johanniter-Unfallhilfe.

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Großübung in der Heeker Bült

Bei einer äußerst realitätsnahen Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült waren über 80 Rettungskräfte eingebunden. Das angenommene Szenario: Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg explodierte auf einem Firmengelände.
14.06.2015
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Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
Eine realitätsnahe Übung der Feuerwehr in der Heeker Bült simulierte den Einsatz nach einer Explosion.© Foto: Martin Mensing
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Laut nach Hilfe schreiend machen sich die 28 verletzten Personen vor und in der Betonfertigungshalle bemerkbar. Der angrenzende Wald steht in Flammen. Der LKW-Fahrer, der das Erdreich anlieferte, hat schwere Splitterverletzungen. Neben ihm auf dem Beifahrersitz sitzt seine hochschwangere Frau. Sie klagt über Wehenschmerzen. Der Baggerfahrer hat Schmerzen im rechten Bein, das unter der Armatur eingeklemmt ist. Eine Mitarbeiterin liegt unter einem Teil der Hallenwand. Ihr rechtes Bein steckt unter einem Betonteil.

Vor der Halle stehen zwei Fahrzeuge. Sieben schwer verletzte Personen sind darin eingeklemmt. Nur mit Hilfe der Rettungsschere können sie geborgen werden. Zwei Personen werden aus dem brennenden Wald gerettet. Nach einer Stunde ist die Übung beendet. Die Verantwortlichen und offiziellen Beobachter sind mit dem Verlauf sehr zufrieden. „Man hat heute gesehen, dass es wichtig und sinnvoll ist, zu üben“, sagt Marco van Schelve, Leiter der Feuerwehr Gronau und stellvertretender Kreisbrandmeister.

Gute Koordination

Vor allem die Koordination und das Zusammenwirken der verschiedenen Kräfte, die teilweise zum ersten Mal zusammenarbeiteten, sowie die Erstversorgung der Verletzten funktionierten sehr gut. Sehr hilfreich war die Einsatztafel, auf der der Einsatz visuell dargestellt wurde. Der Digitalfunk steckt hingegen noch in den Kinderschuhen. Von allen Seiten erhielt Nienborgs Wehrführer Reinhard Gesenhues für die von ihm gut angelegte Übung ein großes Lob. Er war am Ende erleichtert und – mit Schweißperlen auf der Stirn – erfreut über den guten Verlauf.

„Es war eine hervorragende Übung. Wir sind für den Ernstfall gut gerüstet“, waren sich Gronaus Bürgermeisterin Sonja Jürgens und ihr Heeker Amtskollege Franz-Josef Weilinghoff einig. Beeindruckt waren sie von der realistischen Nachstellung der komplizierten Lage sowie dem sehr guten Zusammenwirken, dem Engagement und dem Können der Einsatzkräfte.

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