Corona im Ludgerus-Haus: 13 Bewohner und 9 Mitarbeiter haben Corona

rnSeniorenheim St. Ludgerus Heek

Nach den Corontests: Die Ergebnisse der Coronatests aus dem St. Ludgerus liegen dem Kreisgesundheitsamt nun vor: 13 Bewohner und 9 Mitarbeiter wurden positiv auf das Coronavirus gestestet.

Heek

, 14.11.2020, 20:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein 90 Jahre alter Bewohner des Seniorenheims St. Ludgerus Heek hatte sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das gab der Caritasverband Ahaus-Vreden als Träger der Einrichtung am Mittwochabend (11. November) bekannt. Doch dabei sollte es nicht bleiben.

48 Personen auf Corona gestet

Zwei Mitarbeiterinnen des Heims, so teilte der Kreis auf Anfrage mit, zeigten ebenfalls Grippesymptome. Dabei waren die Mitarbeiterinnen nicht nur im Wohnbereich des nachweislich infizierten 90-Jährigen tätig, sondern auch in anderen Bereichen des Hauses. Genau deshalb war die Testung des gesamten Personals und weiterer möglicher Kontaktpersonen aus dem Umfeld der Infizierten erforderlich.

Insgesamt 48 Personen wurden vom DRK am Donnerstag (12. November) getestet. Die zwei Mitarbeiterinnen mit Grippesymptomen seien bereits zuvor über ihre Hausärzte getestet worden.

Die Ergebnisse liegen vor

Am Samstag (14. November) vermeldete der Kreis Borken die Ergebnisse der 48 Coronatests im St. Ludgerus- Seniorenheim: „Die Ergebnisse der Testungen liegen dem Kreisgesundheitsamt nun vor: 13 Bewohner und 9 Mitarbeiter haben positive Befunde“, teilte Pressesprecherin Ellen Bulten mit.

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Dem 90-jährigen Infizierten, der als erstes positiv auf Corona getestet wurde, gehe es gut, so der Kreis-Pressesprecher. Er ist in seinem Zimmer isoliert. Ebenso wie die weiteren Bewohner, die leichte Grippesymptome aufwiesen. „Sie alle sind auf ihren Zimmern isoliert“, teilte Karlheinz Gördes bereits vor dem Eintreffen der Ergebnisse mit.

Besuchsverbot sollte aufgehoben werden

Geplant war, dass das Besuchsverbot ab dem 13. November wieder aufgehoben werden sollte. Das wäre eine gute Nachricht gewesen. Allerdings scheint es so, als müsse das Versuchsverbot noch aufrecht erhalten werden, wenn man sich die Infizierten-Zahlen ansieht.

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Einrichtungsleiterin Roswitha Pache hatte zuvor bereits gesagt: „Wir tun alles, was in unseren Kräften steht, um die Bewohner und Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen.“

Grund für das Besuchsverbot

Dass im St. Ludgerus-Seniorenheim Heek ein Besuchsverbot erlassen wurde, nicht aber im Südlohner Henricus-Stift, in dem eine Bewohnerin und ein Mitarbeiter infiziert sind, liegt nach Angaben des Kreises daran, dass dort nicht das Umfeld betroffen sei.
Das Geschehen in Südlohn begrenze sich nur auf den betroffenen Wohnbereich. Im St. Ludgerus-Seniorenheim Heek sieht die Sache anders aus, nachdem nun fest steht, dass 13 Bewohner und 9 Mitarbeiter infiziert sind.

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