Drainage am Bikepark Heek verlegt – Biker müssen trotzdem Geduld haben

rnBikepark Heek

Von Pfützen durchzogen zeigte sich der Bikepark in Heek im Winter. Für Abhilfe sollen Drainagegräben sorgen. Ob diese ihre Wirkung zeigen, darauf werden die Biker noch etwas warten müssen.

Heek

, 12.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Abwarten. Mehr kann Thorsten Meyer von der Gemeindeverwaltung aktuell zum Stand der Dinge nicht sagen. Mitarbeiter des Bauhofes hatten die trockene Witterung zu Beginn der ersten Ferienwoche genutzt, um die avisierten Drainagearbeiten am Bikepark auszuführen.

„Es wurden ganz klassische Drainagegräben gezogen, die sowohl Fläche als auch Volumen bieten. Das ging schnell vonstatten“, erklärt der Mitarbeiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Verkehr.

Lehmiger Boden lässt Regen nicht abfließen

Zum Hintergrund: Aktuell ist der neue Bikepark am Jugendhaus ZAK nicht nur wegen des Kontaktverbots in der Corona-Krise gesperrt, sondern auch wegen des matschigen Untergrunds nach den ergiebigen Regenfällen zu Beginn des Jahres.

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Die Fläche war Ende Februar von großen Pfützen übersät, an Fahrbetrieb war nicht zu denken – und das nur ein halbes Jahr nach der Eröffnung im September (Münsterland Zeitung berichtete). Begründet war der Zustand im Untergrund, der als sumpfig galt. Verlegt wurde auf einer „Polsterschicht“ ein steinfreier Lehmboden, dessen Eigenschaft natürlich weniger die Wasserdurchlässigkeit ist.

Den „Kompromiss“, damit der Bikepark dort überhaupt eine Zukunft haben könne, hatten Meyer und Bauamtsleiter Herbert Gausling auch im Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus im Februar anerkannt.

Klassische Drainagegräben wurden eingezogen

Nun wurde – wie im Ausschuss angekündigt - auf dem kurzen Dienstweg gehandelt, um eine Besserung der Situation anzustreben: Recht kostengünstig und unkompliziert wurden die Drainagegräben durch den Bauhof eingezogen. „Wir müssen nun in zweierlei Hinsicht Geduld zeigen, ob die Maßnahme nachhaltig ihre Wirkung zeigt: Zum einen muss es Betrieb im Bikepark geben, zum anderen eine entsprechend nasse Witterung. Erst dann können wir beobachten“, so Meyer.

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Und diesem Ansinnen steht die Entwicklung in der Corona-Krise entgegen. Die vorgesehene Freigabe zu Mitte April wird es nicht geben können. Und so heißt es nun vorrangig abzuwarten, wie die Signale von den Behörden sich entwickeln.

Warten auf Betrieb und nasse Witterung

Fakt bleibt nichtsdestotrotz auch, dass der Bikepark auch mit Drainage kaum über das gesamte Jahr befahrbar sein wird. Unabhängig vom verwendeten Material muss der Bikepark bei schlechter Witterung geschlossen werden, um Schäden am Untergrund zu vermeiden. So wie bei jedem Rasensportplatz bekanntermaßen auch…

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