Einzelhandel im Gabelpunkt

Heek Am Gabelpunkt geht es rund - und nicht nur, weil sich dort der große Kreisverkehr zum Ortskern befindet: Die Pläne für einen Umbau des Geländes zwischen Industrie-, Bahnhof- und Schniewindstraße zu einem neuen Zentrum für Einzelhandel, Handwerk und Wohnen nehmen immer weiter Gestalt an.

06.05.2008, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Noch prägt die Raiffeisen Genossenschaft den Bereich Gabelpunkt. Ihre Tage an diesem Standort sind aber gezählt. </p>

<p>Noch prägt die Raiffeisen Genossenschaft den Bereich Gabelpunkt. Ihre Tage an diesem Standort sind aber gezählt. </p>

Der Heeker Gemeinderat hat sich einstimmig für die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans ausgesprochen - keine große Überraschung. Denn vor zwei Jahren hatten die Politiker bereits grünes Licht für die Umgestaltung des Bereichs rund um den zentralen Kreuzungspunkt vor den Türen des Ortszentrums gegeben. Jetzt galt es lediglich, Details des "Bebauungsplans Nummer 64 Gabelpunkt" anzupassen - etwa die Baugrenzen.

Das Plangebiet ist damit in drei Teilbereiche unterteilt. Der Vorteil davon: Jeder Bereich kann zeitlich versetzt entwickelt werden. "Im Bereich nördlich der Industriestraße kann, bedingt durch klare Eigentumsverhältnisse, umgehend die angestrebte Einzelhandelsnutzung realisiert werden", wie die Mitarbeiter des Bauamtes in der Sitzungsvorlage unterstreichen.

Seitdem die Raiffeisen Genossenschaft ein Grundstück im neuen Gewerbegebiet Heek-West gekauft hat (Münsterland Zeitung berichtete), sind die Tage von Siloturm und Landhandel am Gabelpunkt gezählt. Ein Investor, der dort ein Einkaufszentrum bauen möchte, steht bereits in den Startlöchern. Die Kommunalpolitiker wollen sich daher sputen - und das Bebauungspplanverfahren möglichst zügig durchführen.

Ohne Eile gelte es, den Bereich westlich der Schniewindstraße zu gestalten. Entweder sei eine gewerbliche Nutzung denkbar oder die Ausweisung eines Mischgebiets. Zwei Flurstücke (157 und 277) hat der Rat ganz ausgeklammert. Eine zweckmäßige Bebauungsplanung dort könne "nur bei einer gesamtheitlichen Betrachtung des durch Wohnnutzung geprägten Gebietes zwischen Engelkamp, Industrie- und Schniewindstraße erfolgen", so die Begründung. sy-

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