Fenster zum Himmel geöffnet

Musikalische Andacht

Zufriedene Gesichter im ganzen Kirchenraum gab es am Sonntagabend in der Ludgeruskirche nach der etwa 90-minütigen kirchenmusikalischen Andacht. Auch Chorleiter Christian Hubert, der die Gesamtleitung für das Konzert hatte, war sich mit Sanja Jotanovic, der Leiterin des Kinder- und Jugendchors, einig.

HEEK

12.12.2016, 19:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die monatelangen intensiven Proben hatten sich auch in diesem Jahr gelohnt und das Publikum bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit Applaus.

In seinen einleitenden Worten nannte Pfarrer Josef Leyer die Musik ein Fenster zum Himmel. Der Kirchenchor öffnete das erste musikalische Fenster von der Orgelbühne aus und leitete mit "Jesus bleibet meine Freude" von Johann Sebastian Bach das Konzert ein. Es folgte "Sei stille dem Herrn" aus dem Oratorium "Elias".

Mit Liz Nacke an der Querflöte und Christian Hubert an der Orgel folgte das erste von zwei Duetten des Abends. Das Air aus der Suite D-Dur - erneut vom Thomaskantor Bach - und die Flötenbearbeitung von Lani Smith zeigte in ruhigem Tempo eine weitere festliche Facette des Konzerts auf. Auch der gesamten anwesenden Gemeinde war ein Platz im Programm reserviert: "Tauet Himmel den Gerechten" brach mit der ruhigen Anfangsphase und flutete das Kirchenrund mit Adventsstimmung.

Kinder- und Jugendchor

Mit einem immer souveränen Stephan Braun am Klavier und Sanja Jotanovic als Chorleiterin überzeugte der Kinder- und Jugendchor bei "Lass jetzt los" aus "Die Eiskönigin". "Siehst Du die Sterne" haben die Nachwuchssänger immer wieder im Programm. Mit Elan und Begeisterung vorgetragen, kam das Stück gut bei den Besuchern an.

Einen unsterblichen Welthit von Simon and Garfunkel hatte der Jugendchor mitgebracht. "Bridge over troubled water" und anschließend "Do they know it’s Christmas time" sind in der Weihnachtszeit immer präsent genau wie der Jugendchor an diesem Abend es war. Mit "We are the World" verließen die Nachwuchschöre den Altarraumund erhielten schon zwischendurch ihren ersten wohlverdienten Beifall. Der Chor Heilig Kreuz hatte mit "The Prayer", "Winter Wonderland" und "From a Distance" einen gelungenen Dreierpack im Ärmel und begeisterte mit Ausgewogenheit in den Stimmen und viel Ausdruck.

Mit viel Herzblut

Auch der Kirchenchor legte vorm großen Finale noch einmal zu: Mit "Tochter Zion" hatten sie die Anwesenden auf ihrer Seite. Das nächste Lied im Programm müssen sie sicherlich überhaupt nicht mehr üben. In "De Wiehnachtstied is kuomen" steckt für die Chormitglieder so viel Herzblut und Erinnerung etwa an die Chorreise nach Berchtesgaden und den Auftritt im Salzburger Dom, dass es genauso herüberkommt.

Jennifer Thesing am Klavier begleitete auch diesmal wieder den Chor Heilig Kreuz und den Kirchenchor St. Cäcilia Heek absolut souverän und sorgte mit ihrer musikalischen Begleitung für das i-Tüpfelchen.

Zum großen Finale schlossen alle Chöre mit "Wache jetzt auf" das letzte musikalische Fenster eines gelungen Konzertabends und der große Beifall zeugte davon, dass sich die vielen Übungsstunden wieder gelohnt hatten.

 

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