Frist läuft ab: Jetzt noch schnell für den Heimatpreis 2020 bewerben

Auszeichnung

Nach der Premiere 2019 wird der Heimatpreis in der Gemeinde Heek auch 2020 verliehen. Bewerbungen sind noch bis zum 30. April möglich. Wir haben nachgefragt, wie die bisherige Resonanz ist.

Heek

, 29.04.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Heimatpreis wird in der Dinkelgemeinde zum insgesamt zweiten Mal verliehen.

Der Heimatpreis wird in der Dinkelgemeinde zum insgesamt zweiten Mal verliehen. © MHKBG

Der Heimatpreis in der Dinkelgemeinde geht in die nächste Runde. Nach 2019 wird die Auszeichnung in diesem Jahr erneut vergeben. Um erfolgreich sein zu können, müssen die Kandidaten allerdings so einige heimatliche Kriterien erfüllen. Und die Erfolgschancen sind aus einem speziellen Grund gar nicht schlecht.

„Es gibt schon Bewerbungen, aber nicht so viele“, berichtet Jürgen Lammers von der Gemeindeveraltung auf Anfrage. „Wir freuen uns also noch sehr über jede kurzfristig eingereichte Bewerbung.“ Bis Donnerstag (30. April) können Kurzentschlossene noch ihren Hut in den Ring werfen. Bewerbungen können per Post, als E-Mail oder über das Online-Bewerbungsportal bei der Gemeinde eingereicht werden.

Welche Rolle spielt die Corona-Krise?

Ob die Corona-Krise dafür gesorgt hat, dass die bisherige Anzahl der Bewerber doch recht überschaubar ist? „Schwer zu sagen. Vielleicht ist das einer der Gründe“, so Jürgen Lammers. Möglich, dass sich Vereine aufgrund des Versammlungsverbotes nicht über mögliche Kandidaten abstimmen konnten. Wie dem auch sei - noch ist ja Zeit, das bisher Versäumte nachzuholen.

Folgende Kriterien muss ein Kandidat erfüllen:

  • Verdienst um die Heimat
  • Erhalt, Pflege und Förderung von Bräuchen
  • Engagement für die Kultur und Tradition

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Und beteiligen kann sich aus Heek jeder – mit Vorschlägen und als Kandidat. Egal ob Privatperson, Verein, Initiative oder Institution. Der „Heimat-Preis“ selbst ist an das landeseigene Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen, was Menschen verbindet“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung gekoppelt.

Der Preis ist insgesamt mit 5000 Euro dotiert

Dotiert ist der Preis in der Gemeinde mit 5000 Euro. Dabei soll das Geld auf drei Projekte aufgeteilt werden. Ausnahmen sind aber möglich. So wie bei der Premiere in der Dinkelgemeinde, als sich die Heimatforscher Heinz Schaten und Josef Wermert den ersten Platz sicherten, die Landfrauen Nienborg den zweiten Platz ergatterten und der dritte Platz unbesetzt blieb.

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Wer am Ende in der letzten Sitzung des Gemeinderates vor den Sommerferien die Auszeichnung in den Händen halten wird, das entscheiden viele „Juroren“. Nach einer Vorbereitung im Haupt- und Finanzausschuss und auf Vorschlag der Arbeitsgruppe „Heimat-Preis“ entscheidet schlussendlich der Gemeinderat über die Sieger.

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