Gemeinden planen vereint den Breitbandausbau

Förderantrag eingereicht

Mit Bundesmitteln zum Breitbandausbau wollen die Gemeinden Heek, Legden und Schöppingen gemeinsame Beratungsleistungen für den zügigen Ausbau unterversorgter Streusiedlungen, Einzelgehöfte und Gewerbetreibenden in den jeweiligen Außenbereichen finanzieren.

HEEK/LEGDEN

08.11.2016, 18:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeinden planen vereint den Breitbandausbau

Gemeinsam für den Breitbandausbau (von links): Claus Wissing (WIR-Solutions), Franz-Josef Weilinghoff (Bürgermeister Heek), Franz-Josef Franzbach (Bürgermeister Schöppingen), Friedhelm Kleweken (Bürgermeister Legden), Katharina Reinert (WFG) und Alfredo Jakob (WIR-Solutions) trafen sich zum Start der gemeinsamen Breitbandoffensive.

Für den gemeinsam eingereichten Förderantrag für unterstützende Beratungsleistungen wurde jetzt durch den vorzeitigen Maßnahmenbeginn "Grünes Licht" gegeben. Die offizielle Vergabe des Förderbescheids ist bereits für den heutigen Mittwoch angekündigt. Dadurch können Planungs- und Beratungskosten zu 100 Prozent und bis zu max. 50000 Euro pro Antrag gefördert werden, wie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) mitteilte.

Breitbandkonzept weiterentwickeln

Als einer der ersten Schritte im Rahmen der interkommunalen Strategie zur Weiterentwicklung des Breitbandkonzeptes wurde jetzt der gemeinsame Beratungsauftrag an das Unternehmen WIR-Solutions aus Greven erteilt.

Durch den Start für den offiziellen Förderprozess kann sich das Beratungsunternehmen darum kümmern, die weiteren Schritte der Antragstellung, des Vergabeprozesses, der Vertragsgestaltung zwischen den Kommunen und Breitbandanbietern sowie auch das Monitoring zum Förderantrag zu begleiten.

Ein flächendeckender Anschluss der rund 1300 Haushalte und 70 Gewerbebetrieben in den Außenbereichen von Heek, Legden und Schöppingen steht dabei im Fokus der Breitbandoffensive. Während der Förderprozess zur Anbindung der Außenbereiche mit Hilfe des Beratungsunternehmens gemeinsam durchlaufen wird, planen die Gemeinden je nach individuellen Anforderungen und Voraussetzungen eigenständige Förderprojekte einzureichen.

Nachhaltige Lösung angestrebt

Der Heeker Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff erklärte: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Die Markterkundungsprozesse sind abgeschlossen, die Interessensbekundungsverfahren in Vorbereitung oder gerade abgeschlossen. Da liegt es nahe bei weiteren Schritten für eine nachhaltige Lösung an einem Strang zu ziehen".

"Durch die externe geförderte Beratung entsteht eine professionelle zentrale Schnittstelle zwischen unseren Kommunen und den Breitbandanbietern. Das bündelt Kompetenz und spart Zeit", ergänzte Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken.

Die WFG wird den Kommunen bei den weiteren Prozessschritten als weiterhin zur Verfügung stehen. "Die Gemeinden Heek, Legden und Schöppingen haben mit ihrem kooperativen Vorgehen Vorbildcharakter", so WFG-Projektleiterin Katharina Reinert.

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