Gerätehaus und Einsatzleitwagen eingeweiht

Feuerwehr bestens aufgestellt

Etwa ein Jahr hat der Umbau des Feuerwehrgerätehauses gedauert. „Es ist gut geworden“, befand Heinz Peter Rump, Wehrleiter der Löschzüge Heek und Nienborg, zur Einweihung der neuen Räumlichkeiten am Freitagabend.

HEEK

von Sabine Sitte

, 24.09.2017, 19:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gerätehaus und Einsatzleitwagen eingeweiht

Kreisbrandmeister a.D. Heinz Tenspolde (r.) brachte der neuen Jugendfeuerwehr einen Harlekin als Maskottchen mit und überreichte es stellvertretend an Herbert Lösing.

Mit ordentlich Weihwasser segnete Pfarrer Josef Leyer auch die neuen Geräte: den Einsatzleitwagen ELW1 und ein Schlauchboot. „Auch wenn es mehr gekostet hat als geplant, so ist es gut investiertes Geld“, sagte Bürgermeister Franz Josef Weilinghoff. Und die Gemeinde würde weiter in den Brandschutz investieren. „Wir müssen den Menschen, die sich im Einsatz für uns in Gefahr begeben, gutes Werkzeug in die Hand geben.“

Schnittstelle im Einsatz

Als „Win-Win-Situation“ für Gemeinde und Feuerwehr bezeichnete Bezirksbrandmeister Donald Niehues den Ausbau des Gerätehauses und die Anschaffung der Fahrzeuge. „Der Rat ist den Empfehlungen der Feuerwehrexperten gefolgt: Der ELW ist die Schnittstelle im Einsatz und das Boot wird auf ihren Gewässern der Personenrettung dienen.“ Das Fahrzeug trägt die Ziffernfolge 6111 im Kennzeichen. Das sei der alte Funkrufname, erklärte Heinz Peter Rump. Die „6“ stehe für den Ortsnamen Heek, die stehe „11“ für ELW und die „1“ für „der Erste“.

Doch nicht nur Räumlichkeiten und Technik standen im Fokus der Grußworte: Mit „großer Freude“ erfülle ihn die neue Abteilung der Jugendfeuerwehr, sagte Heinz Tenspolde, Kreisbrandmeister a.D. Mit zehn Jungen und einem Mädchen ist der Nachwuchs der Feuerwehr Heek/Nienborg schon gut aufgestellt.

Ernennung und Ehrung

Während der Feier ernannte Bürgermeister Franz Josef Weilinghoff Manfred Lösing zum stellvertretenden Leiter der Feuerwehr. Mit der Auszeichnung um besondere Verdienste für die Freiwillige Feuerwehr überraschte Heinz Peter Rump Hermann-Josef Kösters. Er bekam durch Bezirksbrandmeister Niehues das Feuerwehrehrenkreuz in Bronze verliehen. Kösters war jahrelang als Löschzugführer tätig und engagierte sich 30 Jahre im Hauptvorstand der Feuerwehr.

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