Gronauer Autofahrer (30) rast mit 103 km/h durch Nienborger 50er-Zone

Geschwindigkeitskontrolle

Die vorgeschriebene Geschwindigkeit um ein vielfaches überschritten hat ein Mann aus Gronau mit seinem Auto am Silvestertag in Nienborg auf der Eper Straße. Nicht ohne Folgen für den Raser.

Heek

, 07.01.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Raser aus Gronau hatte in Nienborg die Rechnung ohne die Polizei gemacht (Symbolfoto).

Der Raser aus Gronau hatte in Nienborg die Rechnung ohne die Polizei gemacht (Symbolfoto). © Markus Gehring

Mit unglaublichen 103 km/h raste ein 30-jähriger Mann aus Gronau am 30. Dezember auf der Eper Straße, einer 50er-Zone, durch Nienborg. Doch der Raser hatte die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Denn diese führte just zu diesem Zeitpunkt vor Ort eine Lasermessung durch.

Um exakt 10.51 Uhr zeigte die Lasermesspistole des Polizeibeamten die unglaubliche Geschwindigkeit von 103 km/h an. „Solche Messungen führen erfahrene Beamte durch. Alltäglich ist für sie so eine Geschwindigkeitsüberschreitung aber auch nicht“, erklärt Markus Hüls von der Pressestelle der Kreispolizeibehörde Borken auf Nachfrage.

Raserei ist eine der Hauptunfallursachen auch im Kreis Borken

Und wie es bei einer Lasermessung üblich ist, wurde der Raser von einem weiteren Beamten einige Hundert Meter weiter mit einer Polizeikelle zum Anhalten aufgefordert. Dem kam der Gronauer nach, den jetzt eine harte Strafe erwartet.

Und das mit Recht, denn überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen laut Polizei nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. „Der Vorfall in Nienborg war alles andere als ungefährlich“, so der Pressesprecher.

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Laut aktuellem Bußgeldkatalog erwarten den 30-Jährigen 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Und dabei hatte der Raser noch Glück, denn vom Messwert gingen 4 km/h Toleranzwert runter. „Somit war der Fahrer 49 Stundenkilometer zu schnell“, so Markus Hüls. Wären es 2 km/h mehr gewesen, hätte sich allein das Fahrverbot auf zwei Monate verdoppelt.

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