Gute Noten für die Schule

HEEK. Die zentralen Stärken der Bischof-Martin-Schule in Nienborg sind "die Gestaltung der Schule als Lebensraum", "die intensiven schulinternen Arbeitsprozesse", "die Unterrichtsentwicklung im Mittelpunkt der Schulentwicklung" sowie "das Engagement aller Beteiligten". Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht zur Qualitätsanalyse an der Grundschule.

21.05.2013, 16:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>An der Bischof-Martin-Schule wird derzeit noch für die OGS ausgebaut.  <p></p> MLZ-Foto Mensing (A)</p>

<p>An der Bischof-Martin-Schule wird derzeit noch für die OGS ausgebaut. <p></p> MLZ-Foto Mensing (A)</p>

Dieser wurde der Schule kürzlich von der Bezirksregierung Münster übergeben. Auf 68 Seiten kann Schulleiterin Gabriele Hinze nun nachlesen, wo die Stärken und Schwächen ihrer Schule liegen.

Wochen und Monate habe das Kollegium sich auf den Besuch der Qualitätsprüfer vorbereitet, bekannte Hinze jetzt in der Sitzung des Schulausschusses im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung. Entrümpeln, Lehrpläne überarbeiten und Abläufe optimieren - es hat sich offenbar gelohnt. Denn der Prüfbericht, den sie den Mitgliedern des Ausschusses vorstellte, fällt insgesamt positiv aus. Lediglich die Förderung individueller Lernwege wurde mit "schwach ausgeprägt" bewertet. Alle anderen untersuchten Punkte bekamen das Urteil "ausgeprägt" oder "stark ausgeprägt".

 

 

 

Im Schulgesetz verankert

 

 

 

 

2006 wurde die Qualitätsprüfung im Schulgesetz verankert. Ziel war und ist es, die Abläufe in Schulen zu optimieren und eventuelle Schwachpunkte aufzuzeigen. Für die Schulen bedeutet eine solche Kontrolle (alle sechs Jahre) jedoch zunächst einmal jede Menge Arbeit: In einem ersten Schritt musste Direktorin Gabriele Hinze bis Ende Oktober letzten Jahres die erforderlichen Unterlagen zusammentragen. Portfolio, Arbeitspläne, Leistungskonzepte für alle Fächer und ein Schulprogramm mit hohen Anforderungen standen unter anderem auf der Liste.

 

Nach Auswertung der Unterlagen wurde die Schule Mitte November von einem Prüfer genauer unter die Lupe genommen. Von der Ausstattung der Klassenzimmer über die Lernumgebung bis hin zum Schulgebäude an sich wurde alles penibel bewertet und protokolliert.

Im Dezember standen dann die Unterrichtsbesuche an. 20 Schulstunden verschiedener Lehrer begleiteten die Prüfer jeweils 20 Minuten lang. Dabei wurde unter anderem auf Unterrichtsformen, das problemorientierte Arbeiten, die Lernzeit und -effekte, angemessene (Fach-)Sprache sowie den Einsatz von Medien geachtet.

Bürgermeister Ulrich Helmich bedankte sich bei Hinze für ihren Einsatz, der die guten Ergebnisse ermöglichte, und ergänzte: "Für uns als Schulträger ist es wichtig, dass die Schule mit Leben gefüllt wird - und das passiert ja offensichtlich."

 

 

 

Gute Voraussetzungen

 

 

 

 

 

Auf die Frage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas Helmich, ob das Ideal der Bezirksregierung überhaupt zu erreichen sei, antwortete Hinze diplomatisch: "Das man ein solches Ideal anstrebt, finde ich in Ordnung, aber zur Erfüllung müssen schon alle Voraussetzungen optimal sein." Doch Gemeinde und Schule dürfen auch mit dem jetzt erreichten Ergebnis durchaus zufrieden sein. heu

 

Lesen Sie jetzt