Heike Wermer holt fast 70 Prozent in Heek

Heimspiel haushoch gewonnen

„Wahnsinn! Ich kann es einfach noch gar nicht begreifen“. CDU-Landtagskandidatin Heike Wermer hat ihr Heimspiel haushoch gewonnen und in der Dinkelgemeinde insgesamt 69,8 Prozent aller Stimmen geholt. Entsprechend groß war die Freude: „Dieses tolle Ergebnis freut mich total. In den nächsten Jahren werde ich alles daran setzen, die in mich gesetzten Erwartungen der Wähler zu erfüllen.“

HEEK

14.05.2017, 20:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heike Wermer holt fast 70 Prozent in Heek

Bereits morgens um 8.30 Uhr hat Heike Wermer ihre Stimme im Wahllokal Hovestadt in Ahle abgegeben. Danach ging es zum Muttertagsfrühstück mit der Familie.

Bereits morgens um 8.30 Uhr hatte Heike Wermer ihre Stimme im Wahllokal Hovestadt in Ahle abgegeben. Danach ging es zum Muttertagsfrühstück mit der Familie und später ins Kreishaus nach Borken – eine lange Wartezeit, bis abends die ersten Ergebnisse vorlagen. Und die kamen direkt aus dem heimischen Wahlbezirk Ahle, wo sie mit 83,2 Prozent ihr stärkstes Ergebnis einfuhr.

Ortsteile unterschiedlich

SPD-Kandidat Dietmar Brüning, der insgesamt 19,2 Prozent aller gültigen Stimmen erzielte, kam dort nur auf 8,6 Prozent. Besser lief es für ihn in Nienborg, wo die Sozialdemokraten traditionell stärker sind: Dort konnte er mit 25,3 und 22,8 Prozent etwa ein Viertel aller Stimmen verbuchen, während Heike Wermer jeweils über 60 Prozent holte. In den Heeker Bezirken fuhr die CDU-Kandidatin aus Ahle durchweg mehr als 70 Prozent der Stimmen ein.

 

Bei den Zweitstimmen zeigte sich die CDU mit knapp 60 Prozent zwar etwas weniger stark, verbesserte ihr Ergebnis von 2012 (51,3 Prozent) jedoch deutlich. Das gelang auch den Liberalen, die sich von 6,3 auf jetzt 9,7 Prozent steigerten. Ihr Kandidat Ulrich Doetkotte durfte sich zudem über 4,3 Prozent der Erststimmen freuen. Die SPD erzielte 21,6 Prozent (27,7).

Hohe Wahlbeteiligung

Keine Rolle spielen in Heek die Grünen, die von 5,6 auf nur noch 2,7 Prozent fielen, die Linke (1,1 statt 1,2) und die AfD, die aus dem Stand 3,2 Prozent erreichte. Die Piraten dagegen, die vor fünf Jahren noch überraschende 5,1 Prozent einfuhren, rangieren aktuell nur noch bei 0,4 Prozent.

Erfreulich an der Dinkel: Die Wahlbeteiligung lag mit 75,5 Prozent wieder deutlich höher als noch 2012 mit 66,8 oder 2010 mit 63,4 Prozent.

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