In der Stadt von "Che" und Messi

Heek Dass sich das mehrjährige Lernen im Studium in unterschiedlicher Form gestalten lässt, wird an den Beispielen von Daniel Mensing, Stefan Roters und Bernd Homann aus der Dinkelgemeinde deutlich: Die drei Cousins haben die Möglichkeit wahrgenommen, einige Semester an Partnerhochschulen im Ausland zu studieren.

17.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Daniel Mensing berichtet, wie er sein Gastgeberland erlebt und die dortigen Menschen kennen gelernt hat:

"Das Quietschen der Autoreifen direkt neben mir schreckt mich auf. Fast hätte mich das Auto umgefahren, obwohl ich doch über den Zebrastreifen gehe. Typisch Argentinien - völlig verrückt die Autofahrer hier. Nach vier Monaten habe ich mich immer noch nicht ganz daran gewöhnt. Seit Ende Fe bruar befinde ich mich nun auf dem lateinamerikanischen Kontinent in einem Auslandssemester an einer Universität in Rosario in Argentinien. Rosario ist mit etwa 1,3 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Argentiniens und ein bedeutendes Industriezentrum, 250 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires am Rio Paraná gelegen. Die bekanntesten Söhne der Stadt sind übrigens Ernesto ,Che' Guevara (Revolutionär) und Lionel Messi (Fußballer).

Faszinierender Mix

Ich studiere an der Universität ,Administration de empresas', was in Deutschland der Betriebswirtschaftslehre (BWL) entspricht. Da wir hier im Hauptstudium eher Themen behandeln, die in Deutschland im Grundstudium auf dem Plan standen, fiel das Mitkommen in einer mir neuen Sprache nur am Anfang schwer. Hier in Rosario vermischten sich die Kulturen der Italiener, Spanier, Deutschen, Franzosen und einiger Osteuropäer zu einer neuen, argentinischen Kultur. Dieser Mix ist allgegenwärtig: im Baustil der Gebäude, in den Restaurants und auf den Märkten."

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