Kreuzweg-Prozession an Himmelfahrt durchgeführt

Tradition

Schon viele Jahrzehnte ist es eine feste Tradition in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Heek: An Christi Himmelfahrt ziehen die Gläubigen in einer Prozession von Heek bis zur Ahler Kapelle. Auf den Schultern der starken Heeker Männer das Gnadenkreuz.

HEEK

von von Bernhard Gausling

, 10.05.2013, 14:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das zentnerschwere Holzkreuz trugen die Gläubigen nach Ahle zur Kapelle.

Das zentnerschwere Holzkreuz trugen die Gläubigen nach Ahle zur Kapelle.

Die Kreuzprozession ist seit dem frühen Mittelalter Höhepunkt der Kreuzverehrung in der Gemeinde. Früher verlief diese Prozession rund um das gesamte Pfarrgebiet, machte nach den Überschwemmungen des Frühjahrs wieder mit den Besitzverhältnissen vertraut und stellte Grund und Boden unter den Schutz des gekreuzigten Königs Christus. Das alte zentnerschwere Großkreuz wurde auf den Schultern starker Männer getragen. Vor der Ahler Kapelle erfolgte um 9 Uhr das Hochamt, nach einer halbstündigen Pause wurde die Kreuztracht durch die Bauerschaft Ahle über den „Anthornshook“, „Nienborger Damm“, „Pollenkamp“, „Stroot“, „Leuskesweg“, „Ludgeristraße“ zum Kirchplatz der Ludgeruskirche fortgesetzt. Dort fand die Prozession mit dem sakramentalen Segen am Missionskreuz den Abschluss.

Mit der „Kreuzprozession“ an Christi Himmelfahrt herrschte am Vormittag auch reger Besuch auf der „Ahler Kirmes“. Kinder nutzen die Gunst der Stunde, zum Vatertag vom Vater ein Kirmesgeschenk zu bekommen. Die Landjugend Ahle feierte von Mittwoch auf Donnerstag bereits auf dem Hof Jens Amshoff in Ahle-Süd das Landjugend-Maifest mit der Stimmungsband „Confusion“. Der Landjugend-Vorstand hatte das Fest gut vorbereitet und organisiert. Die Jugendlichen feierten ausgelassen und stimmungsvoll.

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