Lichtblick: braune Lohntüte

20.07.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Heek Bernhard Probst Der erste Ferienjob hat bei dem Heeker CDU-Fraktionsvositzenden (Foto) einen bleibenden Eindruck hinterlassen: "Mit 15 Jahren habe ich meine schulfreie Zeit in der Jutespinnerei verbracht. Dort musste ich im Wechselschichtbetrieb acht Stunden lang leere Spindeln aufsetzen und volle wieder abnehmen. Bezahlt wurde nach Akkord. In dieser Zeit habe ich mir geschworen, auf jeden Fall mein Abitur zu machen", berichtet der heute 62-Jährige. "Trotzdem habe ich allen Respekt vor den Leuten, die einen solchen Job tagein, tagaus machen", ergänzt er. Verdient hat er damals etwa 90 Pfennig in der Stunde. Der Lohn wurde am Ende jeder Woche vom Meister ausgezahlt: "Ich erinnere mich noch genau - freitags gab es die braune Lohntüte." Das Geld konnte Probst gut gebrauchen: "Mein Traum war eine eigene Kamera." Die besitzt er noch heute. Auf die Frage, ob er den Job noch einmal machen würde, erwidert Probst lachend: "Ich glaube nicht. Es war da so laut. Außerdem würde ich mir lieber einen Job an der frischen Luft suchen, etwa in einer Gärtnerei." nl

Am Montag berichtet

Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken.

Lesen Sie jetzt