Markt der Möglichkeiten

Düstermühlenmarkt

Die beschauliche Bauerschaft Legden-Wehr steht bald wieder kopf: Am 27. und 28. August öffnet der Düstermühlenmarkt wieder seine Tore. Die traditionsreiche Veranstaltung hat sich zu einem der größten Volksfeste der Region entwickelt.

Legden

10.08.2017, 18:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Luftbild zeigt nur einen Bruchteil der Marktfläche, aber deutet an, wie viele Besucher dorthin anreisen. Im Hintergrund schemenhaft zu erkennen sind die Windkraftanlagen auf dem Schöppinger Berg.

Das Luftbild zeigt nur einen Bruchteil der Marktfläche, aber deutet an, wie viele Besucher dorthin anreisen. Im Hintergrund schemenhaft zu erkennen sind die Windkraftanlagen auf dem Schöppinger Berg.

Der Düstermühlenmarkt geht zurück auf ein mittelalterliches Freigericht, das jährlich am letzten Montag im August tagte. Als Namensgeber wird die „Düstermühle“ erstmals im Jahr 1151 urkundlich erwähnt. Die erste offizielle Erlaubnis zur Durchführung eines Marktes wurde im Jahr 1768 durch den Bischof von Münster erteilt.

Im Laufe der Zeit hat sich der Markt zu einem großen Volksfest entwickelt, das jährlich mehrere zehntausend Besucher aus dem Münsterland, der Grafschaft Bentheim, dem Ruhrgebiet sowie den Niederlanden anzieht.

Neben dem Pferde- und Kleintiermarkt bildet heute vor allem die jährlich wachsende Agrar- und Technikausstellung den Höhepunkt für viele Marktbesucher. Ursprünglich als reine Präsentation von landwirtschaftlichen Neuerungen gedacht, werden dabei mittlerweile unterschiedlichste Maschinen und technische Geräte sowohl für Landwirtschaft und Industrie als auch für Private gezeigt und angeboten.

Kurioser Krammarkt

Am frühen Sonntagmorgen haben die Besucher die Gelegenheit, auf dem Krammarkt allerlei Nützliches und Kurioses zu erwerben. Die Marktbeschicker und fliegenden Händler verstehen es dabei seit eh und je, ihre Kunden mit Charme und lockerem Mundwerk von der Einzigartigkeit ihrer Produkte zu überzeugen.

Selbstverständlich gehört zu einem richtigen Volksfest auch eine ordentliche Kirmes, die Spaß für alle Generationen bietet. Die vielen Fahrgeschäfte, Los- und Schießbuden sowie Süßwarenanbieter sind teilweise selbst seit mehreren Generationen auf dem Düstermühlenmarkt vertreten, sodass sie für viele Besucher einfach dazugehören.

Hausgemachte Speisen

Für das leibliche Wohl bieten die Veranstalter auf den angrenzenden Bauernhöfen für jeden Geschmack etwas. Ob zünftiges Bauernfrühstück oder Kaffee und Kuchen – das Angebot ist vielfältig und in den meisten Fällen auch noch „hausgemacht“.

In diesem Jahr wartet der Düstermühlenmark auch mit ganz neuen und spannenden Attraktionen auf: „Das hochwertige, umfangreiche gastronomische Angebot des Marktes stillt neben dem Wissensdurst und Erlebnishunger der Besucher auch den richtigen Durst und Hunger mit jeder Menge Gaumenfreuden“, weiß Mitorganisator Bernhard Hülsken.

Besondere Attraktion

So sei der Düstermühlenmarkt immer eine ganz besondere Attraktion, bei der man nicht nur viele Bekannte und Freunde treffen könne, sondern bei dem auch viele neue Bekanntschaften und Geschäftsbeziehungen entstehen würden – das zumindest zeige die Erfahrung.

Das Veranstaltungsgelände liegt direkt an der Landstraße 570 von Ahaus nach Schöppingen. Parkmöglichkeiten sind auf den benachbarten Wiesen in ausreichender Zahl vorhanden.

www.facebook.com/duestermuehlenmarkt

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