Neue Kletter- und Schaukelgeräte am Spielplatz Eschstraße

Der große Spielplan

Rechtzeitig zu den Ferien bietet der Spielplatz an der Eschstraße in Heek-Nienborg eine neue Attraktion: Mit der Installation der "Königinnenschaukel" ist das Ensemble an neuen Spielgeräten komplett, das nun Kinder aller Altersgruppen zum sicheren Tobespaß einlädt.

HEEK

, 21.07.2016, 17:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neue Kletter- und Schaukelgeräte am Spielplatz Eschstraße

Max (9) und Carla (6) haben Spaß auf der Königinnenschaukel.

Als wäre sie für sie gemacht: "Ich mag am liebsten die hier", sagt Carla. Die Königinnenschaukel hat es ihr angetan. In Gelenken aufgehängte Tellerschaukeln aus Autoreifen, die an Querseilen rund um einen großen, zentralen Mast hängen: Auf dem Spielplatz an der Eschstraße können Kinder jetzt kräftig Wippen, Schaukeln, Schwingen.

Das neue Gerät komplettiert die Umgestaltung des Spielplatzes, der im Rahmen des Heeker Spielraumkonzepts fast vollständig neu ausgerüstet wurde. Seit Mai gibt es einen Gurtsteg, eine "Super Nova" und eine "Spinner Bowl" - allesamt Spielgeräte, die auch größere Kinder ansprechen. "Die Idee war, den Spielplatz für größere und kleinere Kinder aufzuteilen", erklärt Sabine Nöldemann vom Bauamt.

Ungefährlicher Tobespaß

Carla und ihr Bruder Max wechseln von der Königinnenschaukel zum Gurtsteg. Der breite, zwischen Holzpfählen eingespannte Gummigurt reagiert wie ein Trampolin und ist laut Hersteller "geeignet für wilden, ungefährlichen Tobespaß". Max demonstriert, was das bedeutet: Der Neunjährige springt. Und Carla lässt sich in die Luft wippen. Nur der kleine Axel, der neugierig herbeiläuft, muss zusehen. Mit zwei Jahren ist er wohl doch noch zu klein dafür.

Für Kinder im Kindergartenalter hat die Gemeinde an dem hölzernen Kletterhaus, das bereits vorhanden war, eine Rutsche angebracht. Und auch das Kletternetz am benachbarten Spielgerät wurde erneuert - statt Metallketten hängen hier nun farbenfrohe Seile. Das ist einladender und wohl auch sicherer.

Eine eigens eingerichtete AG hatte 2011 den Plan entwickelt, kleinere, wenig genutzte Spielplätze aufzugeben. Im Gegenzug wurden drei zentrale Plätze in Heek, einer in Ahle und zwei in Nienborg aufgewertet. 30000 Euro kostete allein die Maßnahme an der Eschstraße.

Am Anfang die Super Nova

Sabine Nöldemann strahlt mit den spielenden Kindern um die Wette. Sie hat das Projekt betreut und sich intensiv mit den Spielgeräten beschäftigt. "Ausschlaggebend war die Super Nova", erklärt sie. Das Drehspielgerät hat es ihr so angetan, dass sie sogar selbst versuchsweise eine Runde dreht. Der große, schräg gestellte Ring kann allein, aber auch von Gruppen bespielt werden.

"Wer es richtig gut kann, stellt sich gegen die Fliehkraft in die Einkerbungen." Ausprobieren will das von den Erwachsenen vor Ort aber niemand. Und die Kinder sind schon beim nächsten Spiel. Max muss unbedingt in die Spinner Bowl. Die dreht sich auch. Und, noch wichtiger: "Das ist mein Lieblingsgerät.

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